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Mindestens 100 000 Euro Schaden bei Anschlag auf BGH-Gebäude

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Bei dem Anschlag auf ein Gebäude des Bundesgerichtshofs in Leipzig in der Silvesternacht ist ein Schaden von mindestens 100.000 Euro entstanden. Wie das Landeskriminalamt mitteilte, lägen aber noch keine detaillierten Angaben zum Schaden vor.

Außerdem hieß es vom LKA, dass die Vorgehensweise der Täter auf eine geplante, organisierte Aktion hindeuten würde. Die Unbekannten hatten in der Silvesternacht gleich an mehreren Stellen des Gebäudes Feuer gelegt. Vor der schweren Eingangstür der BGH-Außenstelle wurden zum Beispiel Reifen mit Benzin übergossen und angezündet. Vorher hatten die Täter die Überwachungskameras mit schwarzer Farbe übersprüht. Wenige Tage später war ein Bekennerschreiben auf der linken Onlineplattform "Indymedia" aufgetaucht.