Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden sorgt für Lob und Kritik

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Die geplante Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden hat für geteilte Meinungen gesorgt. Zuspruch gibt es vom Mieterbund Sachsen. Laut der Vorstandsvorsitzenden Anke Matejka sei die Mietpreisbreme längst überfällig.

Kritik kommt hingegen vom Vermieter- und Eigentümerverband „Haus und Grund“ Sachsen. Präsident René Hobusch bezeichnet die Bremse als „Rechtsbruch“. Wie er uns sagte, gebe es in den beiden Städten keinen angespannten Wohnungsmarkt - dadurch fehle die Voraussetzung für die Mietpreisbremse.

Am Mittwoch hatte die Landesregierung beschlossen, dass die Bremse ab nächstem Jahr in Leipzig und Dresden eingeführt wird. Damit dürften dann Neuvermietungen nur noch 10 Prozent über dem ortsüblichen Durchschnitt liegen.