• Bis Ende 2022 soll der sechsgeschossige Gebäudekomplex "Annenhöfe" mit zweistöckiger Tiefgarage fertig sein. Künftig soll dort das Schulamt sitzen, wenn der Umzug beschlossen wird.

Miet-Streit um Annenhöfe: Dresden will Preise neu verhandeln

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Bei der Anmietung der neuen Annenhöfe für das Schulamt will Dresden nachverhandeln. Das hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert am Donnerstag in der Stadtratssitzung gesagt. Er habe den Bürgermeister Stephan Kühn für Gespräche mit den Vermietern beauftragt.

Der Umzug des Amtes für Schulen an die zentralen Büroflächen am Postplatz hatte zuletzt für Debatten gesorgt. Stadträte von Linke, Grüne oder FDP kritisieren die Mietkosten von 28 Euro warm pro Quadratmeter. Pro Jahr wären 1,3 Millionen Euro Mietkosten fällig, plus zusätzliche Möbel- sowie Technikkosten in Höhe von rund 500.000 Euro im Umzugsjahr 2023.

Die Stadtverwaltung begründet die Anmietung mit der zentralen Lage und den kurzen Wegen zu anderen Ämtern. Bislang sitzt das Schulverwaltungsamt auf der Fiedlerstraße nahe dem Uni-Klinikum. Das alte DDR-Gebäude soll 2023 abgerissen werden, damit auf dem Gelände ein Technologiezentrum entstehen kann.

Ein endgültiger Entschluss über den Umzug wird im Juni bei der nächsten Stadtratssitzung getroffen. Zuvor soll das Thema in einer Sondersitzung vom Finanz-Ausschuss diskutiert werden.