• Die A 4 bei Bautzen. Foto: Toni Herrmann

    Die A 4 bei Bautzen. Foto: Toni Herrmann

Messen, zählen, kartieren - Ausbau der A 4 in Sachsen braucht Zeit

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Die A 4 – sie wird immer mehr frequentiert. Damit verbunden sind immer mehr Staus – vor allem vor Wochenenden und Feiertagen. Die Ost-West-Transitstrecke soll sechsspurig ausgebaut werden. Dafür hatte sich die „Allianz für den Ausbau der A 4“ stark gemacht, ein Bündnis von Landtagsabgeordneten aus der der Oberlausitz. Die Weichen wurden gestellt, die Berliner „Deges“ mit den Vorbereitungen beauftragt.

 Vorweg: Bis zum Ausbaustart werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die konkreten Planungen. Es wird gemessen, gezählt, kartiert – auf den zwei Abschnitten Dresden-Bautzen und Dresden-Nossen. Sie sollen sechsspurig ausgebaut werden . Grundlagenermittlung, nennen es die „Deges“-Leute.  Verkehrsströme werden  erfasst, dieTrassen in den Fokus genommen. „Deges“-Sprecher Lutz Günther. Erst dann können die Planungen für die beiden Abschnitte beginnen.

Unterdessen macht die „Allianz für den Ausbau der A 4“ Druck.  Baubeginn müsse 2024 sein und nicht erst nach 2030, fordert der Landtagsabgeordnete Marko Schiemann.   

Die Deges hat im vergangenen Jahr eine Zweigstelle in Bautzen eröffnet. Dort sind aber erst fünf Mitarbeiter tätig. Zwölf sollen es künftig sein.  

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Reporter Knut-Michael Kunoth