Meißnerin um 30.000 Euro betrogen

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Kriminelle haben eine Meißnerin um viel Geld betrogen. Wie die Polizei am Dienstag mitgeteilte, hatten sich die Täter  über einen Kurznachrichtendienst bei der Frau gemeldet. Die Unbekannten gaben sich als ihr Sohn aus, der eine neue Handynummer habe.

Sie baten die 61-Jährige um mehrere Überweisungen. Die Frau tätigte über den Zeitraum von fünf Wochen 20 Überweisungen über insgesamt rund 30.000 Euro an mehrere Konten. Als sich ihr echter Sohn bei ihr meldete, flog der Betrug auf. Die 61-Jährige wandte sich an die Polizei.

Erst letzte Woche war ein Mann in Dippoldiswalde um 40.000 Euro betrogen worden. Er hatte das Geld einen Boten übergeben. Damit wollte er seine Ehefrau vor einer Haft bewahren. Unbekannte hatten ihm am Telefon vorgemacht, dass seine Frau einen tödlichen Autounfall verursacht hätte. Sie hatten 50.000 Euro für die Kaution verlangt.