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Mehr Tiere zur Zwangspflege im Tierheim

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Dresden -

Im verganenen Jahr gab es mehr Katzen, Hunde und Co. die in Zwangspflege betreut werden mussten. Die Tiere kommen ins Heim, wenn Besitzer in Haft sitzen, ins Krankenhaus müssen oder gestorben sind. Auch wenn Besitzer gegen das Tierschutz- oder Gefahrhundegesetz verstoßen, werden die Tiere eingezogen. Aus diesem Grund kamen vergangenes Jahr 98 Hunde und 68 Katzen im Dresdner Tierheim unter. Ingesamt mussten 2017 aber weniger Tiere aufgenommen werden, als in den Jahren zuvor.

2017 gab es rund 28.000 Euro Spenden für das Dresdner Tierheim

Für die artgerechte Haltung kommt die Stadt Dresden auf. Bei neuen und größeren Gehegen, oder aber auch für teure aber notwendige Operationen, freut sich das Tierheim über jede Spende. Im vergangenen Jahr bekam das Tierheim rund 330.000 Euro aus Nachlässen, sowie rund 28.000 Euro aus Spendengeldern. Für dieses Jahr wird sogar ein Einzelnachlass von rund 400.000 Euro erwartet. Das Geld kann auch gut gebraucht werden, da durch die Pläne der B6-Verlängerung auch ein Umzug und Neubau des Tierheims im Raum stehen. Eine Entscheidung dazu ist aber bislang noch nicht gefallen.

Wer sich für ein Heimtier interessiert, kann fast täglich im Tierheim vorbeischauen. Derzeit befinden sich 34 Katzen, 48 Hunde und 76 weitere Tiere, wie Vögel, Fische und Kaninchen im Tierheim Dresden.

Aktuelle Öffnungszeiten des Dresdner Tierheims:

Montag und Mittwoch: 13 bis 15 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 13 bis 18 Uhr
Freitag: geschlossen
Jeden 1. Samstag im Monat: 13 bis 15 Uhr