• Ein Konvoi mit Panzern der türkischen Armee auf dem Weg in Richtung Syrien. Foto: Ersin Ercan/DHA/AP

  • Ein Soldat der Freien Syrischen Armee ist am Rande der Stadt Dschisr asch-Schughur nahe Idlib zu sehen. Foto: Ugur Can/DHA via AP

  • Mitglieder der syrischen Weißhelme suchen bei Idlib Verschüttete nach einem Luftangriff. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/Archiv

  • Trümmer einer Schule im von Rebellen kontrollierten Idlib. Foto: Abed Kontar/EPA/Archiv

  • Krankenwagen bei der Evakuierung mehrerer belagerter Dörfer im Nordwesten Syriens. Foto: SANA/AP

  • Zivilschutzarbeiter vor einem Gebäude in Hobeit bei Idlib, das durch einen Luftangriff der syrischen Regierung zersört wurde. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

  • Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee suchen in Idlib Zuflucht in einer Höhle. Foto: Ugur Can/DHA via AP

  • Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee haben in einer Höhle in Idlib Zuflucht gefunden. Foto: Ugur Can/DHA via AP

  • Zivilisten und Zivilschutzarbeiter neben einem Gebäude in Hobeit bei Idlib, das durch einen Luftangriff der syrischen Regierung zerstört wurde. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

  • Angriff in Hobeit bei Idlib. Foto: Uncredited/Syrian Civil Defense White Helmets

  • Syrische Kinder graben einen Unterstand, um ihre Familie vor dem Beschuss des Dorfes Maar Shurin in der Provinz Idlib zu schützen. Foto: Anas Alkharboutli

  • Wegen der heftigen Kämpfe im Nordwesten Syriens sind in den vergangenen Tagen weitere 30.000 Menschen geflohen. Foto: Anas Alkharboutli

  • Muhammed in seiner Schule in Jisr al-Shughur, westlich von Idlib: Nach eigenen Angaben wurde der Fünfjährige bei einem Bombenangriff auf die Schule verletzt. Foto: Ugur Can/DHA

  • Ein LKW-Fahrer wartet vor seinem Wagen, um Hilfsgüter von einer türkischen regierungsnahen Hilfsorganisation nach Idlib zu bringen. Foto: Lefteris Pitarakis/AP

  • Luftangriff der syrischen Regierung in Hobeit in der Nähe von Idlib. Foto: Syrischer Zivilschutz Weißhelme

Maas appelliert an Russland: Idlib-Offensive verhindern

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Berlin (dpa) - Außenminister Heiko Maas hat Russland dazu aufgefordert, eine Großoffensive gegen die letzte syrische Rebellenhochburg Idlib zu verhindern.

Bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Berlin mahnte er, ein solcher Angriff könne «am Schluss zigtausende Menschen das Leben kosten».

Der SPD-Politiker forderte Russland auch dazu auf, dafür zu sorgen, dass seitens der syrischen Regierungstruppen keine chemischen Kampfstoffe mehr eingesetzt werden. Deutschland baue darauf, dass Moskau seinen Einfluss auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geltend mache, «damit ein solcher Einsatz von Chemiewaffen unter allen Umständen verhindert wird».

Lawrow hatte vorher Vorwürfe zurückgewiesen, die syrischen Regierungstruppen wollten bei einer Großoffensive gegen die Rebellenhochburg Idlib Giftgas einsetzen.

«Es gibt keinen einzigen Nachweis, dass die Regierung sich auf so etwas vorbereitet», sagte Lawrow bei einer Diskussionsveranstaltung in Berlin laut offizieller Übersetzung. Den USA warf Lawrow vor, mit solchen Spekulationen einen Giftgaseinsatz von Rebellengruppen in Idlib zu provozieren.

Es sei «de facto eine Einladung an die Extremisten, eine weitere Inszenierung auf die Bühne zu bringen», um damit den Grund für Luftangriffe auf Regierungstruppen zu liefern. Lawrow beschuldigte die Hilfsorganisation Weißhelme, an der Vorbereitung einer solchen «Inszenierung» beteiligt zu sein.

Vergeltungsschläge der USA, Großbritanniens und Russlands für einen Giftgaseinsatz hatte es zuletzt im April gegeben. Die Amerikaner halten es für wahrscheinlich, dass die Truppen von Präsident Baschar al-Assad bei einer Idlib-Offensive Giftgas einsetzen werden und bereiten sich bereits jetzt auf neue Vergeltungsschläge vor. Sie wollen, dass sich dann auch die Bundesregierung beteiligt, die bei den letzten Militärschlägen nicht gefragt wurde.