• GRASSI Museum

    Symbolbild: (c) Arno Burgi dpa

Leipzig zahlt symbolische Summe an Nachkommen der ehemaligen Eigentümer des GRASSI Museums

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Die Stadt Leipzig zahlt 61.000 Euro an die Nachkommen der ehemaligen Eigentümer des GRASSI Museums. 1936 wurde die Eigentümer-Familie von Wesdehlen vom NS-Regime dazu gedrängt, Teile einer Ausstellung zu verkaufen. 83 Jahre später will die Stadt mit der Zahlung zumindest symbolisch Wiedergutmachung betreiben. Zusätzlich gibt das GRASSI Museum einige Exponate an die Familie zurück. Sie waren Teil des erzwungenen Verkaufs, wurden in der Zwischenzeit aber vom Museum wiederbeschafft.

Ein Großteil der 61.000 Euro kommen von Dritten. Die Sparkasse Leipzig, die Kulturstiftung der Länder und die Sächsische Landesstelle für Museumswesen steuern 45.000 Euro bei. Die restlichen 16.000 Euro kommen vom GRASSI Museum und der Stadt Leipzig. Die Zahlung der Summe hatte der Stadtrat in seiner Novembersitzung einstimmig beschlossen.