• LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez

LEAG: Kein früherer Kohleausstieg!

Zuletzt aktualisiert:

Die LEAG ist entschieden gegen einen früheren Kohleausstieg. Der vereinbarte Pfad bis 2038 dürfe nicht in Frage gestellt werden, so Vorstandsvorsitzender Helmar Rendez.  SPD, FDP und Grüne streben einen beschleunigten Ausstieg an, möglicherweise schon bis 2030. Es dürfe nicht sein, dass der mühsam errungene Kompromiss für den politischen Konsens einer neuen Regierungskoalition geopfert werde, sagte Rendez mit Blick auf das Kohleverstromungsgesetz. Es müsse weiter Bestand haben.

„In den ostdeutschen Revieren wird befürchtet, dass sich die Koalitionsparteien auf ein deutlich vorgezogenes Ausstiegsdatum, ohne vorherige sachliche Überprüfung, festlegen wollen. Es darf nicht sein, dass der mühsam errungene gesamtgesellschaftliche Kompromiss zum Kohleausstieg bis Ende 2038, der den Menschen in den Bergbauregionen bereits schwere Einschnitte zumutet und Lasten aufbürdet, für den politischen Konsens einer neuen Regierungskoalition geopfert wird. Die Menschen in den Kohlerevieren müssen darauf vertrauen können, dass das Kohleverstromungsbeendigungsgesetz, das den geordneten und sozialverträglichen Ausstieg regelt, auch mit einer neuen Bundesregierung Bestand hat.“

Für die Leag sind rund 7.400 Beschäftigte in Tagebauen und Kraftwerken der Lausitz tätig.