• "Ich möchte nicht mehr so einen Mist machen, ist jetzt genug im Gefängnis", sagte der Angeklagte vor der Urteilsverkündung. (c) Frank Vacik

Landgericht Zwickau erhöht Freiheitsstrafe für "haftempfindlichen" Ausländer

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Zwickau -

Ein Zwickauer Gerichtsurteil hatte im April 2018 für Aufsehen gesorgt. In einer Berufungsverhandlung hatte ein Richter das Strafmaß für einen kriminellen Ausländer gekürzt mit der Begründung, der Mann sei haftempfindlich. Am Donnerstag wurde der Prozess zum dritten Mal neu aufgerollt, diesmal am Landgericht.

Und das verurteilte den Intensivtäter aus Algerien zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten Haft, unter anderem wegen Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl und Unterschlagung. Dabei wurde ein Urteil vom Amtsgericht mit einbezogen.

Der abgelehnte Asylbewerber, der 2015 illegal nach Deutschland eingereist war, hatte z.B. in Plauen Leute ausgeraubt und war in Wohnungen eingebrochen. Ein Opfer trug nach einem Messerangriff Narben im Gesicht davon.