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    Symbolbild: (c) dpa

Landeskriminalamt Sachsen warnt vor Halloween-Scherzen

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Neben dem Reformationstag feiern in Sachsen am Donnerstag auch einige Halloween. Das Landeskriminalamt ruft nun vorsorglich alle Bürger auf, sich dem „Horror-Clown“-Trend nicht anzuschließen.

Immer wieder tauchen solche Clowns auf, teilweise mit Motorsägen oder Äxten bewaffnet, um Passanten zu erschrecken. Das kann allerdings auch für den Verkleideten schwere Folgen haben, denn wenn Menschen dadurch ein gesundheitlicher Schaden entsteht, ist mit hohen Geldstrafen zu rechnen.

Das LKA hat Hinweise aufgestellt, wie man sich am besten verhalten kann, wenn man Zeuge oder Opfer einer solchen Grusel-Attacke wird.

Hinweise der Polizei:

•      Sind Sie Zeuge oder Opfer einer Sachbeschädigung geworden, melden Sie sich bei der Polizei und zeigen Sie den Vorfall an.

•      Wenn Sie einen sogenannten Gruselclown treffen, zeigen Sie keine Angst und lassen Sie sich nicht provozieren. Fordern Sie den Clown deutlich auf wegzugehen. Melden Sie den Vorfall der Polizei!

•      Passanten, die von einem Horrorclown direkt bedroht oder angegriffen werden, dürfen sich im Rahmen des gesetzlichen Notwehrrechts gegen den Clown grundsätzlich angemessen wehren.

•      Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, was lustig ist und wo die Grenzen eines Scherzes liegen! Sich als Horrorclown zu verkleiden und andere Menschen zu erschrecken oder die Sachen anderer Leute kaputt zu machen oder zu beschädigen, ist alles andere als ein harmloser Freizeitspaß.