Kupferdieb bekommt sechs Monate auf Bewährung

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Ein bewaffneter Kupferdieb ist vom Amtsgericht Pirna zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Zudem muss er 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dabei handelte es sich um ein beschleunigtes Verfahren.

Die Tat war erst am 5. November passiert. Der Deutsche soll in das stillgelegte Transformatorenhaus auf dem Gelände des alten Krankenhauses in Pirna eingedrungen sein. Dort soll er dann mit einem Trennschleifer Stangen aus Kupfer abgetrennt haben.

Hier finden Sie die ausführliche Info der Staatsanwaltschaft:

Schnelles Urteil gegen bewaffneten Kupferdieb

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurde ein 42-jähriger Deutscher am 05.11.2019 durch das Amtsgericht Pirna im beschleunigten Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen zu einer Freiheitstrafe von 6 Monaten zur Bewährung verurteilt. Gleichzeitig wurde ihm durch das Amtsgericht Pirna auf-erlegt, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.

Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, am 05.11.2019 vor 07:00 Uhr in das stillgelegte Transformatorenhaus auf dem Gelände des alten Krankenhauses, Schandauer Straße 12 in 01796 Pirna eingedrungen zu sein und dort mit einem Trennschleifer drei insgesamt ca. 3,3 kg schwere Gewindestangen aus Kupfer mit einem Gesamtwert von ca. 15,00 Euro abgetrennt zu haben, um diese für sich zu behalten oder zu veräußern. Bei der Ausführung der Tat führte der Beschuldigte ein Taschenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 8 cm und ein Pfefferspray bei sich.

Der Hausmeister der benachbarten Schule hörte die vom Beschuldigten verursachten Geräusche des Trennschleifers und rief die Polizei, die schnell am Tatort war. Der Beschuldigte, der sich beim Erscheinen der Polizei im Transformatorenhaus versteckt hatte, wurde durch die Pirnaer Polizeibeamten festgenommen und noch am gleichen Tag im beschleunigten Verfahren verurteilt.

 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.