• Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat sich dafür ausgesprochen, dass sich die Politik nicht in den Braunkohleausstieg einmischt Foto: DPA Monika Skolimowska

Kretschmer: Aus für Braunkohle erst in Jahrzehnten

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich für einen Jahrzehnte währenden Übergang beim Ausstieg aus der Braunkohle ausgesprochen. Die Braunkohleverstromung habe dann ein Ende, «wenn sie nicht mehr wirtschaftlich sein sollte», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch bei einem Besuch im Tagebau Nochten in der Lausitz. «Das wird irgendwann 2040 und später sein. Wir lehnen jede politische Beeinflussung dieses Prozesses ab.»

Die erneuerbaren Energien müssten erst noch zuverlässiger und preisgünstiger werden. «Die Braunkohle ist ein heimischer Energieträger. Sie hat vernünftige Preise, die Wertschöpfung ist bei uns im Land», betonte der Regierungschef.

In Boxberg war Kretschmer mit dem Vorstand des Tagebaubetreibers LEAG sowie Betriebsräten und Gewerkschaftern zusammengekommen. «Hier wird vielen, vielen Menschen Arbeit gegeben», betonte er. Es sei klar, «wir stehen an deren Seite».(DPA)