Kreis Görlitz übernimmt Straßenmeistereien

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Sachsen wird die drei Straßenmeistereien in Weißwasser, Niesky und Lawalde los. Der Kreis Görlitz übernimmt die Grundstücke.   Dafür bekommt er  knapp eine Million Euro vom Freistaat – als Ausgleich für notwendige Investitionen und den Unterhalt. Der Kreistag stimmte dem Vorschlag in dieser Woche zu.

Die Kreisverwaltung will mit dem Geld eine neue Straßenmeisterei unweit der neuen B 178 in Obercunnersdorf bauen – als Ersatz für die Meisterei in Lawalde. Sie könne nicht so ertüchtig werden wie erforderlich, sagte Finanzbeigeordneter Thomas Gampe.

Einspruch aus dem Kreistag. Die AfD reckt den grünen Daumen nach oben. Sie spricht von „Landversiegelung“, will keinen Neubau auf der grünen Wiese. Kreisrat Dietmar Buchholz, bis zum Frühjahr noch Oberbürgermeister von Löbau, sieht die neue Meisterei im neuen Gewerbegebiet in Löbau besser aufgehoben. Sie würde dann noch näher an der B 178 liegen. Der Kreistag wird zu einem späteren Zeitpunkt über den neuen Standort entscheiden.

Mit dem Geld vom Land sollen auch ein neues Sozialgebäude in Niesky und ein neues Silo in Reichenbach finanziert werden.