600 Freiwillige melden sich für Krankenhäuser

Zuletzt aktualisiert:

Hunderte Sachsen sind dem Aufruf des Gesundheitsministeriums gefolgt, die überlasteten Krankenhäuser im Freistaat zu unterstützen. Binnen eines Tages haben sich 600 Freiwillige gemeldet, wie das Ministerium am Freitag auf Twitter mitteilte. 

Die Lage in den sächsischen Krankenhäusern hat sich in den vergangenen Tagen weiter zugespitzt. Nahezu alle Kliniken sind deshalb dringend auf personelle Unterstützung angewiesen.

Um die Hilfe zu bündeln, hatte der Freistaat am Donnerstag ein Online-Portal zur personellen Unterstützung der Krankenhäuser freigeschaltet. Freiwillige können sich unter https://mitdenken.sachsen.de/Pflegepool anmelden. Dort wird die Hilfe koordiniert und und an Krankenhäuser weitergeleitet. Gleichzeitig können sich Bürgerinnen und Bürger auch direkt an ihre Krankenhäuser vor Ort wenden.

Das Portal richtet sich vorrangig an:

  • Krankenschwestern und Pfleger, auch im Ruhestand
  • Krankenpflegehelfer
  • Ärztinnen und Ärzte, auch im Ruhestand
  • Medizinstudierende
  • Helferinnen und Helfer für Serviceleistungen in der Krankenpflege (patientennahe Unterstützung bei bspw. Mahlzeiten und Servicetätigkeiten am Krankenbett)
  • Freiwillige Unterstützer für bspw. nichtpflegerische Tätigkeiten, Transportdienstleistungen und Administration