Kopfnoten in bestimmten Zeugnissen nicht verfassungsgemäß

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Ein Schüler in Sachsen kann bei der Bewerbung um eine Lehrstelle ein Zeugnis der 9. Klasse ohne Kopfnoten verlangen. So hat das Verwaltungsgericht Dresden geurteilt (Az.: 5 K 1561/18). In der Begründung heißt es, solche Kopfnoten in Zeugnissen von Schülern, die sich um Ausbildungsplätze bewerben, seien wesentliche Eingriffe in Grundrechte. Geklagt hatte ein Oberschüler. Er erhält nun bis zur Entscheidung in der Hauptsache vorläufig ein Zeugnis der 9. Klasse ohne Kopfnoten. Gegen den Beschluss im Eilverfahren ist Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht möglich.