Kiebitze haben sich die Oberlausitz auserkoren

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Zehn kleine Kiebitzpaare haben sich die Oberlausitz als Brutstätte auserkoren. Zwischen Rosenthal und Laske bei Kamenz wurden zuletzt 17 Jungtiere entdeckt. Weitere Pärchen brüten noch. Darüber informierte die Naturschutzzentrale Bautzen. Die Umweltschützer vermuten, dass die gut zwei Hektar große Ackerfläche durch die niedrige Vegetation und zwei großen Feldpfützen sehr beliebt bei den seltenen Vögeln ist.

Der Kiebitz gehörte einst zu den weit verbreiteten Brutvögeln in Deutschland und fällt besonders durch seine markanten Rufe auf. In den 1980er-Jahren ging sein Brutbestand um 95 Prozent zurück und gilt seitdem als stark gefährdet - hieß es. Als Lebensraum der Kiebitze gelten bewirtschaftete Weide- und Wiesenflächen. Durch den zunehmenden Verlust dieser Flächen, weichen die Tiere immer öfter auf Äcker und Ackerland aus.