• Die Mitarbeiter hatten die Vertreter von Haribo am Donnerstag mit einem Spalier zu den Gesprächen empfangen. © NGG

    Die Mitarbeiter hatten die Vertreter von Haribo am Donnerstag mit einem Spalier zu den Gesprächen empfangen. © NGG

Kein Ergebnis bei Haribo-Gesprächen

Zuletzt aktualisiert:

Die Gespräche zwischen Vertretern der Haribo-Unternehmensführung und dem Betriebsrat über die Werksschließung in Wilkau-Haßlau haben am Donnerstag zu keinem Ergebnis geführt. Laut Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) habe das Treffen nur bestätigt, dass die Entscheidung den Standort zu schließen, rein strategisch getroffen wurde, sagte Sprecher Thomas Lissner. Haribo wolle Kosten sparen. Vor den Gesprächen heute hatten die Mitarbeiter den Vertretern der Chefetage deutlich gemacht, was die geplante Schließung für sie bedeutet. Ein weiteres Treffen soll es am 30. November geben.

Unterdessen hat sich auch die neue Zwickauer Oberbürgermeisterin für die Haribo-Beschäftigten stark gemacht und ihre Unterstützung ausgedrückt. Die Schließung betreffe die ganze Region, so Constanze Arndt. Sie rief auch die Zwickauer auf, Solidarität zu zeigen und an der geplanten Kundgebung am Samstag gegen die Werksschließung teilzunehmen.