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In Sachsen gibt es besonders viele Impfmuffel

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Nur in Bayern gibt es noch mehr Impfverweigerer als in Sachsen. Das zeigt eine Studie der Krankenkasse Barmer, berichtet die "Sächsische Zeitung". Zum Zeitpunkt der Einschulung sind in Sachsen weniger als 90 Prozent gegen Röteln, Keuchhusten und Co. geimpft. Krankenkassenchef Christoph Staub sagt, damit die Gesellschaft vor Infektions-Krankheiten geschützt werde, brauche es eine Impfquote von mindestens 95 Prozent.

Er spricht von alarmierenden Zahlen. Schlecht stehe es im Freistaat um den Masernschutz. Während in den anderen Bundesländern fast 80 Prozent der Zweijährigen geimpft seien, wären es in Sachsen nur 27,5.