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In Jänschwalde wird wieder Kohle gefördert

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Der Betrieb im Tagebau Jänschwalde läuft wieder. Mit Beginn der Frühschicht heute Morgen um 6 Uhr rollten die Bagger an. Aus Sicherheitsgründen, so Leag-Sprecher Thoralf Schirmer. Damit soll der durch Umweltschützer gerichtlich gestoppte Tagebau vor nachströmendem Grundwasser geschützt werden.

Der Förderbetrieb läuft zunächst zunächst zwei Monate. Die volle Belegschaft ist an Bord. Das sind 700 Kumpel. Das Bergamt hatte den vorübergehenden Betrieb angeordnet. Die Bagger sollen sich nun auf einer Breite von drei Kilometern um 50 Meter vorwärtsbewegen. Die gewonnene Kohle wird verstromt.  Ein Drainagesystem soll dafür sorgen, dass nachströmendes Grundwasser in einen Entwässerungsgraben auslaufen und abgepumpt werden kann.

Das Verwaltungsgericht Cottbus hatte Ende August nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe und der Grünen Liga entschieden, dass der Leag keine längere Frist für eine Prüfung zur Umweltverträglichkeit für den Weiterbetrieb eingeräumt wird. Die Umweltschützer befürchten, dass Filterbrunnen im Bereich des Tagebaus besonders geschützte Gebiete wie etwa Moore gefährden. Seit dem 1. September war Stillstand in dem Tagebau.