• (Symbolbild: dpa)

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In Dresden wird der nächste superschnelle Mobilfunkstandard 5G entwickelt

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Wissenschaftler aus Dresden und Aachen forschen in Dresden seit ein paar Wochen gemeinsam an der neuen Generation des Mobilfunks 5G und dessen Einsatzmöglichkeiten bei der Energiewende.

Zur Auftaktveranstaltung am Donnerstagmittag werden Vertreter aller Projektpartner vom Wirtschaftsministerium über die RWTH Aachen bis hin zu den Unternehmen Ericsson und Telekom erwartet. 5G soll in Zukunft etwa 10 Mal so schnell Daten übertragen können wie der derzeitige LTE-Mobilfunkstandard. «Der neue Mobilfunkstandard wird wichtig bei der Energiewende werden», sagte Projektleiter Joachim Seifert von der Technischen Universität Dresden.

Statt beispielsweise über einige wenige Kohlekraftwerke wird laut Seifert künftig Energie über Solarzellen oder Windkraftanlagen gewonnen. Um sicherzustellen, dass sie Strom einspeisen und beziehen können, braucht es laut Seifert den 5G-Mobilfunkstandard. Es sei zu aufwendig, zu jedem Anwender eine Leitung zu legen. Ein Schwerpunkt des Forschungsprojekt liege darauf, die Sicherheit der Datenübertragung über 5G zu optimieren. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt für die ersten zwei Jahre des bis maximal 2028 dauernden Projekts drei Millionen Euro - den Rest der Gelder bringt die Industrie auf. (dpa)