• An einer Garage an der Vettersstraße wurde das neue Bewerbungsbuch vorgestellt. Garagen als Platz für Tüftler und Bastler stehen auch in dem Buch im Vordergrund und sollen bei einer erfolgreichen Bewerbung als Kulturraum genutzt werden. (Foto: Redaktion)

    An einer Garage an der Vettersstraße wurde das neue Bewerbungsbuch vorgestellt. Garagen als Platz für Tüftler und Bastler stehen auch in dem Buch im Vordergrund und sollen bei einer erfolgreichen Bewerbung als Kulturraum genutzt werden. (Foto: Redaktion)

In Chemnitz soll es wieder eine Friedensfahrt geben

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Für den Fall, dass Chemnitz Kulturhauptstadt wird, sind schon einige große Projekte in Planung. So soll es zum Beispiel wieder eine Friedensfahrt geben - ein Etappen-Radrennen aus der DDR-Zeit. Die Route würde vom tschechischen Pilsen bis ins Sportforum führen.

Die alte Hartmannfabrik neben der Hartmannhalle soll zum Besucherzentrum mit Werkstatt, Experimentierraum samt Schulungsprogrammen werden. Die Fabrik wird derzeit vom Chemnitzer Unternehmer Udo Pfeifer saniert. Ein weiterer Plan ist, eine "Garage der Autodidakten" zu errichten. Gemeinsam mit der Bauhaus Universität Weimar soll eine Design- und Kunstschule für junge Menschen entstehen. Sie könnten dort dann an einem künstlerischen Bildungsprogramm teilnehmen.

Alle Idee und Konzepte werden auch in der neuen Version des Bewerbungsbuchs erläutert, welches am Mittwoch offiziell vorgestellt wurde. Bereits am Sonntag hatten sich 39 Freizeitsportler per Fahrrad auf dem Weg nach Berlin gemacht, um dort das Buch an die Kulturstiftung der Länder zu übergeben. Ob sich Chemnitz Kulturhauptstadt 2025 nennen darf, wird am 28. Oktober entschieden. Bis dahin wird sich die Stadt unter anderem noch einmal per Livestream der Jury vorstellen.