Im Zoo entsteht neue Flamingo-Voliere

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Die etwa 1.550 Quadratmeter große Anlage soll bis September fertig gestellt werden. Bislang wurden die Medien erschlossen, der Rohbau für das Winterhaus sowie die Dachmontage abgeschlossen – auch die Besucherschleußen konnten bereits errichtet werden. Nun geht es an den Innenausbau, das Anlegen der großen Wasserflächen sowie die Errichtung der Besucherwege und Brücken. Gut 1,6 Millionen Euro fließen in das Projekt. Die Flamingos sollen umziehen, damit später das Orang-Utan Haus erweitert werden kann.

29. Juni 2020 Pressemitteilung 24/2020

Die rosaroten Kubaflamingos sind ein leuchtendes Markenzeichen des Zoo Dresden und Anziehungspunkt für viele Besucher. In Vorbereitung auf den Bau des neuen Orang-Utan-Hauses ziehen die Flamingos an einen neuen Standort um, der sowohl den Tieren, als auch den Besuchern einen Mehrwert an Wohlbefinden bietet. So entsteht am ehemaligen Wasservogelteich eine neue, großzügigere und naturnahe Anlage, die für die Besucher begehbar sein wird. 

Die moderne Flamingoanlage soll insgesamt 1.550 Quadratmeter groß und als Netzvoliere gestaltet werden. Allein die Wasserflächen der Anlage betragen rund 800 Quadratmeter. In der Mitte der Wasserlandschaft entsteht eine große Insel, die den Tieren viel Sonne und noch bessere Brutbedingungen bietet. Der vorhandene Baumbestand wird erhalten und mittels einer an Pylonen und Stahlseilen abgespannten Netzkonstruktion Teil der neuen Anlage. 

Der Besucher kann die Anlage betreten und über drei Brücken und eine Holzplattform die Tiere beobachten. Der Zugang zur Voliere ist über Schleusen vom Streichelgehege und von der Aravoliere aus geplant. Neben der Brutinsel gehört ein separater Futterteich zum Konzept. 

Die zukünftigen Bewohner Derzeit leben 68 erwachsene Flamingos im Zoo Dresden. Die Brutsaison für die neue Flamingogeneration ist bereits in vollem Gange. Sechs Jungvögel sind bisher geschlüpft. Mit der größeren Anlage kann der Tierbestand noch wachsen. Neben den Kubaflamingos werden zwei weitere Tierarten, die Rosalöffler und die Roten Sichler mit in die Voliere ziehen. Für alle Tiere wird es ein etwa 130 Quadratmeter großes gemeinsames Winterhaus geben. Dieses erhält einen unebenen Gummifußboden, der dank Erhöhungen und Vertiefungen Lehm, Sand und Matsch nachempfinden soll. 

Einige Fakten zum aktuellen Baugeschehen: Baubeginn: März 2020 Fertigstellung: voraussichtlich September 2020 Kosten: ca. 1,6 Mio. Euro Größe der Voliere insgesamt: 1.550 m2 Wasserfläche inklusive Inseln: 795 m2 Winterhaus: 130 m2 Netzkonstruktion: mit höchstem Punkt (Mittelpylone) bei 10 m; acht Außenpylonen zwischen 4 bis 6 m Höhe