Im Landkreis Zwickau wurden 242 beschleunigte Strafverfahren beantragt

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Seit Einführung der beschleunigten Strafverfahren am 1. März 2019 hat die Staatsanwaltschaft Zwickau insgesamt 242 solcher Anträge beim Amtsgericht gestellt. In 178 Fällen gab es eine Hauptverhandlung, fünf Anträge wurden abgelehnt, hieß es vom sächsischen Justizministerium.

In den weiteren Fällen ergingen Strafbefehle, die gegen eine Geldstrafe eingestellt oder mit einem anderen laufenden Verfahren verbunden worden sind. Der Großteil endete mit einer Verurteilung zu Haft- oder Geldstrafen. In einem Fall erging ein Freispruch.

Die beschleunigten Verfahren sollen mutmaßliche Täter schneller vor Gericht stellen und verurteilen. Dabei handelte es sich meist um Ladendiebe, die schon nach wenigen Tagen vor dem Richter standen. Auch Verkehrsdelikte, Betrug, Untreue und Unterschlagungen wurden verhandelt.