Ihre Lieblingsstrecken

Hier finden Sie eine Auswahl der Lieblings-Fahrradstrecken unserer Teilnehmer in ganz Sachsen.

Ihre bisherigen Lieblingsstrecken

Von Grimma nach Thümmlitzwalde von Sandra Rosenberg

Meine Lieblingsstrecke ist von Grimma nach Thümmlitzwalde. Eine wunderschöne Radstrecke durch das Muldental (Muldenperle).

Die Strecke führt an der Mulde entlang und durch den Wald. Sie ist auch für Anfänger und Kinder sehr gut geeignet, wenngleich es manchmal etwas holprig durch den Wald geht. Die Strecke geht fernab der Straße entlang und ist sehr beliebt bei Jung und Alt. Die Strecke lädt zum Picknick an der Mulde oder im Wald ein. Sofern bald wieder möglich, gibt es auch Restaurants und Cafés an der Radstrecke.

Empfehlenswert ist die Schiffsmühle in Höfgen, weil die ganz Kleinen auf dem Spielplatz toben und die größeren Kinder Minigolf spielen können. Die Erwachsenen können (je nach Wetterlage) sich draußen oder drinnen lecker verköstigen lassen. Für mich persönlich eine der leckersten Küchen in der Region und ein Ort zum Entspannen und wohlfühlen.

Für diejenigen die nicht so weit fahren können, die steigen einfach mit ihrem Fahrrad in das kleine Schiff „Katharina von Bora“ und fahren ein Stück auf der Mulde weiter.

Eisenberger-Esel von Kay Breuert

Eisenberger-Esel (28,7 km)
Letzte Befahrung: 2019
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Allgemeines zur Strecke
Von Crossen nach Eisenberg und Golmsdorf

Eine Fahrradtour aus dem Saaletal zur Weißen Elster (Elster-Radweg) gelingt besonders einfach auf der Trasse der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Porstendorf und Crossen. Im Volksmund wurde diese Bahnlinie „Eisenberger Esel“ genannt. Etwa 150 Höhenmeter mussten die Dampfloks überwinden um die Berge zwischen Saale uns Elster zu überqueren.

Der Radweg führt zunächst entlang des Baches Gleise durch ein wunderschönes, vom Autoverkehr noch weitgehend verschont gebliebenes Tal. Der kleine Nebenfluss der Saale ,der von steilen Hängen aus Muschelkalk und Buntsandstein umrahmt wird, trieb früher zahlreiche Mühlen an. Die bevorzugte Lage und die Bodenbeschaffenheit ermöglichten sogar den Weinanbau. Vorbei an der alten Töpferstadt Bürgel durchfährt man die Höhen am Rande des „Thüringer Holzlandes“ mit seinen ausgedehnten Wäldern bis in die Stadt Eisenberg, deren Wurzeln bis in die Steinzeit zurück reichen.

Die Fahrt hinab ins Tal der Weißen Elster durch das Tal des Rauda-Baches auf der komfortabel ausgebauten Bahntrasse gehört zu den Höhepunkten dieses Radwegs, der mit den gut ausgebauten Verbindungen zu den Städten Jena und Gera für alle Radler gut zu erreichen ist.

Entlang der Elbe von Susann Zscheile

Unsere Lieblingsfahrradstrecke führt uns von Bad Schandau entlang der Elbe bis kurz vor Meißen. Die Strecke ist auch ohne E-Bike gut zu schaffen, umfasst knapp 70 km und es geht im Elbtal an bezaubernder Landschaft und herrlichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Neben der Sächsischen Schweiz kann man ganz in Ruhe und aus nächster Nähe Schloss Pillnitz, viele weitere Schlösser, das Blaue Wunder, Dresdens Altstadt u.a. die Semperoper bestaunen. In Dresden Gohlis gibt es eine schöne Windmühle zu sehen und ab da wird es richtig ländlich. Auf den Elbwiesen geht es mit Schafen, Kühen oder Pferden meist sehr tierisch zu und gerade im Frühjahr kann es schon mal sein, dass man einer Kuh beim Kalben zusehen kann. Vorbei am Stausee Niederwartha geht es weiter Richtung Meißen, wobei wir dann in Constappel die Kurve kratzen, um über das schöne Prinzbachtal und einen Berg mit 14 % Steigung nach Hause zu radeln.

Dort angekommen sind wir ziemlich geschafft, aber auch glücklich und stolz, dass wir es gemeinsam mit den Kindern geschafft haben.

Erlebnis-Familienfahrradweg mit traumhaften Aussichten von Elisa Eichler

Erlebnis-Familienfahrradweg mit traumhaften Aussichten
16,4 km – eben – 1 Stunde – Rundweg
(Possendorf, Bannewitz, Kleinaundorf, Dresden Gittersee, Dresden Kaitz, Rippien, Possendorf)

Wir sind eine kleine Familie und unsere Lieblingsfahrradstrecke liegt im Süden von Dresden. Sie beginnt in Possendorf am alten Bahnhof, hier kann man nicht nur einen alten Wagon bestaunen, sondern auch super parken. Los geht es auf den Bahndamm, eine malerische Strecke mit asphaltiertem Weg, gesäumt von hohen Birken, die perfekten Schatten bieten an warmen Tagen. Hier genießt man auf einer kleinen Bank nach wenigen Metern bereits den ersten fantastischen Ausblick auf den Poisenwald und Golfplatz. Vorbei geht es am Bahnhof in Hainichen (Geheimtipp: links ist ein Tiergehege, wo man Esel streicheln kann), weiter vorbei an der alten Motorcross-Strecke (Tipp: Findling, Baumrätsel) mit großartigem Blick auf ganz Dresden (mit Frauenkirchenblick) bis zum Marienschacht. Hier kann man einen kleinen Stop einlegen und die Bergwelt der Vergangenheit bestaunen. Weiter geht es am Bahnhof Cunnersdorf, wo man ein Picknick mit unglaublicher Fernsicht genießen kann. (von Weinbergen Radebeul bis Elbsandsteingebirge). Wer Hunger hat oder eine kühle Erfrischung sucht, kann in der Schatzalm einkehren (Tipp: riesige Modeleisenbahnlandschaft). Die Strecke fahren wir weiter ins romantische Kleinaundorf bis zur Kaizer Höhe, ebenfalls mit fantastischem Aussichtspunkt und weiter ins malerische Kaitz, folgen wir den Kaizer Bächlein. Zurück geht es vorbei am Schloss Nöthnitz eine romantische und versteckte Anlage, die kaum ein Dresdner kennt. Die letzte Station ist Rippien, wo man für den letzten kleinen Anstieg mit einem großartigen Ausblick über die Landschaft belohnt wird. Am Ende kommt man zurück nach Possendorf, vorbei an einer beeindruckenden Windmühle, die liebevoll restauriert wurde und sehr beschaulich ist.

Rundum ein Fahrradweg, der abwechslungsreich ist, ein Geheimtipp und dank der bequemen Fahrt perfekt für Familien, Einsteiger oder auch Senioren. Das besondere sind die unzähligen, überraschenden Ausblicke zu den schönsten Landschaften Sachsens und über die gesamte Hauptstadt Dresden.

Das Lausitzer Seenland von Veronika Drögemeyer

Die Strecke liegt im Lausitzer Seenland um den Partwitzer See und Geierswalder See. Am Leuchtturm Geierswalde vorbei mit einem Abstecher am Eis-Stand wenn wieder geöffnet, Aussichtsturm Rostiger Nagel usw. – sehr schöne Fahrradwege rund um die Seen.

Rund um das Rätzteichgebiet Marienberg Gelobtland von Jörg Hartl

Unsere Tour beginnt am Rätzteichgebiet Marienberg Gelobtland. Schon beim Start kann man den Kindern als Anreiz den Sprung in das gerade sanierte Gebirgsbad in Aussicht stellen. Doch dem Lohn gehen ein paar Anstrengungen voraus. Von denen bleibt man zum Glück auf den ersten Kilometern verschont. Das macht Lust. Denn es geht erst einmal lange bergab:in Richtung der Ausflugsgaststätte Rätzens Brettmühle und dann weiter nach Pobershau, das Urlauberdorf, das sich entlang der roten Pockau zieht und einen Höhenunterschied von immerhin 200 Metern aufweißt.

Aber keine Bange: Der bleibt uns erspart, denn wir rollen wie von allein auf der am Wochenende wenig befahrenen Straße das Tal hinab. Es lohnt sich das Tempo zu drosseln und einen Blick auf die hübschen Häuser zu werfen mit Gärten, die eine Augenweide sind. Etwa in der Ortsmitte liegt rechter Hand das Schaubergwerk Molchner Stolln – ein für Besucher ausgebautes altes Silber – und Zinnbergwerk, das im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. Man sollte wegen der Kälte im Berg aber eine Jacke dabei haben.

Aufmerksamkeit ist im weiteren Verlauf der Tour bei der Auffahrt auf die B171 geboten, die von Marienberg kommt und nach Zöblitz führt. Wir folgen ein kurzes Stück nach rechts, biegen am tiefsten Punkt, an der so genannten Kniebreche, wiederum nach rechts ab und folgen dort dem Schild Hinterer Grund. Die ganz leicht ansteigende asphaltierte Straße ist sehr schmal, dafür wenig befahren. Sie folgt dem Verlauf der Schwarzen Pockau, ist aber nur bis zur Naturschutzstation 500 Meter hinter der Schwarzbeerschänke asphaltiert. Ab dort ist sie für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Der weit längere Abschnitt durch das zehn Kilometer lange Schwarzwassertal ist ein gut befahrbarer Forstweg. Dass das Tal der Schwarzen Pockau Schwarswassertal heißt, ist wohl dem braunen, torfhaltigen Wasser zuzuschreiben, das die Pockau mit sich führt. Mehrfach gibt es unterwegs Stellen, an denen das Wasser kleine Gumpen gebildet hat, in die man sich zur Erfrischung ruhig kurz hineinlegen kann.

Länger hält es angesichts eisiger Temperaturen aber kaum jemand darin aus. Auch Bänke und Wiesen zum Verweilen gibt es reichlich. Das unter Naturschutz stehende Tal zählt zu den schönsten in deutschen Mittelgebirgen und ist auch bei Kletterern eine beliebte Adresse. Fast immer kann man einigen am Nonnenfelsen oder der Teufelsmauer zu sehen. Nach langer Fahrt durch schattige Wälder weitet sich im oberen Teil das Tal, es wird sonnig und heiß.

An einer kleinen steinernen Bogenbrücke bietet sich erneut die Gelegenheit zum Baden oder zur Rast, bevor dann nach knapp zwei Kilometern Kühnhaide und die Gaststätte Schwarzwassertal erreicht sind. Die Gaststätte liegt an der Straße zwischen Rübenau und Reitzenhain, der wir nun ein Stück nach rechts folgen.

Er geht noch zweimal einen kurzen Anstieg bergauf, bevor die nach rechts abbiegende Brückenstraße, auch Brückenweg genannt, erreicht ist. Sie ist in Kühnhaide nicht als Abkürzung Richtung B 174 ausgewiesen, nur in umgekehrter Richtung. Daher kennen in der Regel auch nur Einheimische den Weg. Noch einmal geht es ganz sanft über wenige Kilometer bergauf-fast ohne Autoverkehr.

Kurz vor Erreichen der B174 ist mit fast 750 Metern der höchste Punkt der Tour erreicht. Der B 174 muss man 3,5 Kilometer nach rechts folgen. Da es fast durchweg bergab geht, ist der stillgelegte Bahnhof Gelobtland und damit der Abzweig zum Rätzteich schnell erreicht. Nun geht es nur noch drei Kilometer durch den Wald bis zum Ausgangspunkt bergab. Dem Badespaß im Rätzteich steht nichts mehr im Weg.

Der Mulderadweg von Yvonne Nitschke

Unser Geheimtipp der "Mulderadweg"

Die Tour startet in Schöneck. Zuerst führt der Weg hinauf auf 784 Meter über Null, um sich danach in den Auer Talkessel zu schlängeln. Auf dem gesamten Abschnitt gibt es immer wieder Möglichkeiten, einen grandiosen Panoramablick über das Vogtland und Erzgebirge zu genießen.

Gut ausgebaute Straßen machen es einfacher, den Abschnitt von Aue nach Zwickau zu genießen.

Entspannt fahren hingegen lässt es sich auf dem Wegeabschnitt zwischen Zwickau und Glauchau. Geradewegs verläuft er durch die Muldeauen, sodass man die vorbeiziehende Landschaft auf sich wirken lassen kann. 

Die vorletzte Etappe hat es noch einmal in sich: Zwei Anstiege erwarten einen vor den Städten Penig und Wechselburg, dafür belohnen die Innenstädte umso mehr die Mühen. Unterwegs fährt man durch Felder und unterquert das beeindruckende Göhrener Viadukt.

Die letzte Strecke gen Sermuth führt auf gut ausgebauten Streckenabschnitten in Richtung Muldevereinigung. Unterwegs bietet das Schloss in Rochlitz einen hervorragenden Blick über das Muldetal, doch auch das international bekannte Schloss Colditz ist einen Abstecher wert. 

Eine Strecke die viele Highlights bietet.

Auf 155km hat man viel zu sehen, ideal auch als Wochenendausflug geeignet und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auch genug...

Rund um Chemnitz von Carsten Großmann

Unsere Lieblingsstrecke führt von Chemnitz-Ebersdorf über Auerswalde auf den Chemnitztalradweg. Diesen fahren wir dann in die Stadt Chemnitz immer an der Chemnitz vorbei bis zum Schließt sich und dann in das Stadtzentrum. Der Rückweg führt dann über die Emilienstraße und dann in den Hilbersdorfer Wald nach Glösa um am Eiscafé Glösa noch ein leckeres Softeis zu genießen um dann gemütlich nach Hause radeln zu können.

Kirnitschtal bei Bad Schandau von Uli Grätz

Es geht um die Befahrung des Kirnitschtales bei Bad Schandau.

Als Ausgangspunkt wähle ich immer dem Anleger der Weißen Flotte in Bad Schandau da ich, wenn möglich, per Dampfer ab Dresden anreise und somit schon einmal als Einstimmung auf die Tour in den Genuss einer Fahrt durch das schöne Elbtal incl. der Aussichten auf die Bastei etc. komme. Vom Anleger in Bad Schandau geht es dann per Rad weiter in das Kirnitzschtal bis nach Hinterhermsdorf.

Unterwegs gibt viel herrliche Landschaft und es gibt diverse Möglichkeiten zur Einkehr und Übernachtung. Als Beispiel sei die hier die "Neumannmühle" und das dazugehörige technische Museum sowie der Campingplatz "Ostrauer Mühle" genannt. Aber wie schon gesagt, es gibt noch einiges mehr an Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten im Kirnitschtal.

Die Streckenlänge beträgt ca. 19 Km und man kann sie bei zügiger Fahrweise in einer guten Stunde schaffen. Letzteres vermeide ich aber grundsätzlich! Reinweg aus folgendem Grund: "Der Genuss bleibt auf der Strecke!"

Zwischen Hirschfelde und Ostritz von Claudia Pieknik

Ruhige Straßen oder gut ausgebaute straßenbegleitende Radwege; der schönste Abschnitt zwischen Hirschfelde und Ostritz, wo es auf einem z. T. unbefestigten, aber durchgehend gut befahrbaren Radweg durch einen wildromantischen, tief eingekerbten Talabschnitt der Neiße geht.

Der Abschnitt von Hirschfelde bis zum Kloster bei Ostritz (und zurück) ist mit Sicherheit einer der beliebtesten des gesamten Radweges.