• 3D-Modell der Stadt Dresden (Screenshot www.dresden.de)

    3D-Modell der Stadt Dresden (Screenshot www.dresden.de)

Hochwasserthemen für Dresden jetzt als 3D-Modell

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Ab sofort können verschiedene Hochwasserthemen für die Landeshauptstadt Dresden im 3D-Modell abgerufen werden. Das teilte die Stadt heute mit. Dazu zählen beispielsweise die durch eine Elbe-Hochwasser potenziell überschwemmten Flächen bei Wasserständen von 4 bis 10,5 Meter am Pegel Dresden (Augustusbrücke). Bisher war die Darstellung als Fläche, nun können Wassertiefe, Fließgeschwindigkeit und Wasserspiegellage per Mausklick ortskonkret angeschaut werden.

Das Informationsangebot richtet sich vor allem an Immobilien- und Grundstückseigentümer sowie Anwohnende in Elbnähe, die von einem Elbe-Hochwasser gefährdet sind. Auch Planungs- und Architekturbüros können sich einen ersten Überblick über die Gefährdung eines Standorts verschaffen.

Weiterhin werden im 3D-Stadtmodell die Hochwasserschutzanlagen an der Elbe und besondere Standorte mit Hochwassermarken dargestellt. Ein direkter Link führt auch zu den aktuellen Informationen des Landeshochwasserzentrum Sachsen zum aktuellen Wasserstand am Pegel Dresden Augustusbrücke.

Das 3D-Modell finden Sie hier.
 
Hintergrund
Seit 2005 baut die Landeshauptstadt Dresden ein digitales 3D-Stadtmodell auf, welches sich mittlerweile bequem per Browser erkunden lässt. Die gesamte Stadtfläche ist mit über 300 Quadratkilometern enthalten, darunter die Gebäude in unterschiedlichen Detailgraden und über 100 Brücken und Bauwerke. Die Grundlage dafür sind kommunale Geobasisdaten, wie ein Digitales Höhenmodell, Orthofotos, Gebäude der Liegenschaftskarte, Vegetation, Architekturmodelle oder auch Bebauungspläne. Diese Daten sind aktuell und flächendeckend in sehr hoher Qualität für das Stadtgebiet vorhanden. Im 3D-Stadtmodell können zum Beispiel Verkehrsführungen und -ströme, geplante Bauvorhaben oder auch Umweltthemen dargestellt werden.