• Energieminister Wolfram Günther (Archivfoto)

Günther will statt Kohlestrom Wind- und Solarenergie

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Sachsens Energieminister Wolfram Günther (Grüne) hält einen Kohleausstieg vor 2038 für unausweichlich. Das berichtet am Freitag die "Leipziger Volkszeitung". Die Umsetzung der EU-Ziele im Emissionshandel und ein beschleunigter Ausbau von Sonne und Wind würden keinen Zweifel, meint Günther.

Sachsen müsse beim Ausbau von Sonnen- und Windenergie schneller werden. Das sei zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts wichtig, so Günther.

Er verstehe die Ängste der Menschen, die von den betroffenen Kohlebranchen lebten. Aber in Sachsen würden für die Energiewende Milliarden investiert und das eröffne riesige Geschäftsfelder der Zukunft, meint der Grüne. Kohleverstromung rechne sich nicht mehr.