• Höhenrettung, Notarzt, Feuerwehr und Grubenwehr waren in der Nacht zu Freitag in Pöhla im Einsatz. © Daniel Unger/Medienservice Erzgebirge

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Grubenunglück in Pöhla - Polizei schließt Fremdverschulden aus

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Bei einem Grubenunglück in Pöhla ist ein Bergarbeiter schwer verletzt worden. Unsere Reporter berichten, dass der Kumpel in der Nacht zu Freitag von einem Förderkorb am Kopf getroffen wurde. Er musste durch einen sehr engen Schacht mit einem Rettungskorb geborgen werden.

Die Höhenretter aus Annaberg-Buchholz und die Grubenwehr der Wismut brauchten zusammen mit der Feuerwehr über eine Stunde, um den Verletzten unter Tage zu stabilisieren und nach oben zu bringen.

Danach wurde er per Rettungshubschrauber in die Spezialklinik nach Chemnitz geflogen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Update 13:00 Uhr - Die Polizei hat nach ersten Ermittlungen ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Inzwischen ist das sächsische Oberbergamt in Freiberg für den Fall verantwortlich. Die Betreibergesellschaft Saxony Minerals & Exploration hat mitgeteilt: "Alle unsere Gedanken sind derzeit bei unserem verunglückten Kollegen."