Großer Zapfenstreich vor der Semperoper

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 Die Panzergrenadierbrigade 37 ist zu ihrem 30-jährigem Bestehen am Mittwoch  auf dem Dresdner Theaterplatz mit einem Großen Zapfenstreich geehrt worden. Für das höchste militärische Zeremoniell hatten sich neben Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) auch die Ministerpräsidenten von Sachsen und Thüringen, Michael Kretschmer (CDU) und Bodo Ramelow (Linke), angesagt. Der Zapfenstreich soll ein Zeichen der Anerkennung soldatischer Leistungen und der Verankerung der Brigade in der Mitte der Gesellschaft sein, hieß es.

Die Panzergrenadierbrigade 37 wurde im April 1991 in Dresden als Heimatschutzbrigade 37 aufgestellt. Der damalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (1930-2021) verlieh ihr den Beinamen «Freistaat Sachsen».

Heute hat die Brigade in Frankenberg bei Chemnitz ihr Hauptdomizil. Sie hat mehr als 5000 Soldatinnen und Soldaten in sieben aktiven und einem nichtaktiven Bataillon, die vor allem in den Freistaaten Sachsen und Thüringen stationiert sind. In den Jahren 2022 bis 2024 soll sie einen Anteil der NATO Response Force (NRF) stellen.