• Vielerorts mussten am Abend des Pfingstmontag Straßen wegen Überflutung gesperrt werden. © Bernd März

  • In Steinbach bei Jöhstadt schlug der Blitz in ein Bauerngut ein und setzte den Dachstuhl in Brand. © Bernd März

Gewitter, Starkregen und Hagel in Teilen Sachsens

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Über Teile Sachsens ist am Montagabend ein Gewitter mit Starkregen und Hagel gezogen. Im Raum Dresden und im Süden des Landes hatte der Deutsche Wetterdienst am späten Abend vor extremem Unwetter gewarnt. Vor allem im Süden Sachsens fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der DWD registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern.  

In Aue, Anaberg-Buchholz und Marienberg im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straße. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der zuständigen Polizeidirektion in Chemnitz. In Jöhstadt brannte ein Dachstuhl - nach ersten Erkenntnissen könnte ein Blitzeinschlag die Ursache sein, das wurde aber noch geprüft. Verletzte gab es bei dem Brand nach ersten Erkenntnissen nicht. In der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad ging infolge des heftigen Regens eine Schlammlawine ab. Eine Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden, außerdem wurde ein Haus durch den Schlamm beschädigt.  

In Weinböhla im Kreis Meißen schlug ein Blitz in ein Haus ein, es kam zu einem Brand, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden sagte. Auch dort sei aber niemand verletzt worden. Am frühen Dienstagmorgen habe sich die Situation bereits entspannt, hieß es bei den Polizeistationen in Chemnitz und Dresden. (dpa)