Geschichte der Wismut soll aufgearbeitet werden

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Der Bund sowie Sachsen und Thüringen wollen in den nächsten vier Jahren 24 Millionen Euro für die Aufarbeitung und Pflege des Wismut-Erbes zahlen. Das sieht ein Verwaltungsabkommen vor, das am Freitag in Gera unterzeichnet wurde. Ziel ist den Angaben nach, die materiellen und immateriellen Hinterlassenschaften des einstigen Uranproduzenten und späteren Bergbausanierers für die Nachwelt zu bewahren sowie für eine breite Öffentlichkeit und die Forschung zugänglich zu machen. Zum Wismut-Erbe zählen etwa Archivalien, Tausende Gesteinsproben, Zeitzeugenschaften sowie eine umfangreiche Kunstsammlung. Grundlage ist ein Konzept, das das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum erarbeitet hat. (dpa)