Gaststätten in Hotspot-Gebieten droht Komplettschließung

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Die neue sächsische Corona-Notfall-Verordnung soll weitere Verschärfungen für die Gastronomie in Hotspot-Regionen mit sich bringen. Aus den am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Eckpunkten geht hervor, dass Gaststätten ab einer Inzidenz über 1.500 schließen müssen. Unter diesem Wert gelten weiter 2G und die Sperrstunde ab 20 Uhr. Die Teilnehmerzahl von Geimpften und Genesenen bei privaten Treffen wird auf 50 begrenzt.

Ansonsten gilt: Die derzeitigen Schutzmaßnahmen sollen beibehalten werden. Heißt also u.a., Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Bars und Diskotheken bleiben geschlossen, Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und Messen dürfen nicht stattfinden.

Die neue Verordnung soll am Freitag beschlossen werden, am Montag in Kraft treten und bis zum 9. Januar gelten. Der Entwurf steht laut Gesundheitsministerium unter Vorbehalt: Zuvor muss das neue Infektionsschutzgesetz durch den Bund verabschiedet werden.