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Gablenzer sorgen sich um ihre Sicherheit

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Chemnitz -

Die Sicherheit im Wohngebiet war am Dienstagabend Thema einer Anwohnerversammlung in Gablenz. Der CDU-Stadtrat und Landtagsabgeordnete Alexander Dierks hatte dazu Polizei, Feuerwehr, GGG und Ordnungsbürgermeister Miko Runkel in die Gaststätte "Geibelhöhe" eingeladen.

Es gab einiges zu besprechen: abgefackelte Autos, Containerbrände und Kellereinbrüche - zuletzt war einiges los in Gablenz. Der Stadtteil ist nach Aussage von Polizei und Ordnungsamt kein Kriminalitätsschwerpunkt, trotzdem fühlen sich viele Menschen dort nicht mehr sicher. Das wurde bei der Veranstaltung in der Geibelhöhe deutlich.

Viele konkrete Beispiele kamen an dem Abend zur Sprache, die Stimmung war emotional aufgeladen. Und leider gab es keine konkreten Maßnahmen oder schnelle Lösungen, wie sich das die meisten erhofft hatten. Einige Dinge wurden aufgenommen und sollen geklärt werden, wie zum Beispiel bessere Standorte für Container, stärkere Wohnungstüren oder neue Schlösser. Es wurden aber leider auch viele Phrasen gedroschen, zum Verdruss der Anwesenden.

Die Gablenzer fühlen sich im Stich gelassen, vor allem von der Politik. Das wurde in den Aussagen und Fragen immer wieder deutlich. Doch nicht immer liegt die Schuld bei der Chemnitzer Polizei oder beim Ordnungsamt, auch das wurde deutlich gemacht. 

Unter Strich bleibt die Forderung nach mehr Polizei, schnelleren Verfahren und härteren Strafen. Damit man den Tätern nicht mehr nur hinterherläuft, so wie es derzeit oft der Fall ist. Da muss etwas passieren, so der Tenor der Veranstaltung. Sonst wird sich die Stimmung nicht ändern. In Gablenz nicht, und auch in vielen anderen Chemnitzer Stadtteilen nicht.