Fünf Verletzte bei Wohnungsbrand in Prohlis

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Bei einem Wohnungsbrand auf der Berzdorfer Straße in Dresden-Prohlis sind am Dienstagmorgen fünf Menschen verletzt worden. Laut Feuerwehr gestaltete sich die Anfahrt wegen Straßenbaumaßnahmen und Sanierung sehr schwierig, der Zugang zum Haus war nur eingeschränkt möglich. Aus den Fenstern einer Wohnung kam gegen 06:40 Uhr starker Rauch.

Die Feuerwehrleute rückten über das Treppenhaus vor, fanden dort zwei verletzte Mieterinnen. Sie kamen ins Krankenhaus. Drei weitere Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Die genaue Brandursache ist noch unklar, dazu ermittelt die Polizei. Das Feuer soll nach ersten Informationen in der Küche entstanden sein, sagte ein Polizeisprecher. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. 55 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Mitteilung der Dresdner Feuerwehr:

In der Integrierten Regionalleitstelle der Feuerwehr Dresden sind heute Morgen gegen 06:40 Uhr mehrere Notrufe aufgrund eines Wohnungsbrands auf der Berzdorfer Straße eingegangen. Ein Anrufer teilte mit, dass es eine verletzte Person gibt. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Auf Grund von umfangreichen Straßenbaumaßnahmen gestaltete sich die Anfahrt für die Einsatzkräfte schwie-rig. Durch Sanierungsarbeiten war der Zugang zum Brandobjekt nur eingeschränkt möglich. Aus den Fenstern der Wohnung kam starker Rauch heraus. Die Feuerwehr Dresden drang über den Innenhof in den Treppen-raum und die Brandwohnung in der 2. Etage ein. Dabei wurden durch die EInsatzkräfte im Treppenraum zwei verletzte Personen aufgefunden. Es handelte sich um die Mieterin der Brandwohnung und ihre Nachbarin, welche die Frau aus der Wohnung gerettet hat. Beide Frauen wurden durch den Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus gebracht. Mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr konnte der Brand danach rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Im Anschluss wurden die umliegenden Wohnungen auf Kontamination mit Löschwasser und Brandrauch überprüft. Im Verlauf des Einsatzes wurden drei weitere Personen, darunter eine Polizistin, durch den Rettungsdienst ambulant behandelt. Diese hatten bei der Flucht aus dem Gebäude bzw. beim Versuch zu helfen Brandrauch eingeatmet. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Polizei dauern an. Eine Schadenhöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte vor Ort.

Zum Einsatz kamen die Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Striesen, ein Löschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz, der Zugführer Umweltschutz, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Einsatzführungsdienst, drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug.