• Freizeitparks wie der Sonnenlandpark ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Foto: Sonnenlandpark

    Freizeitparks wie der Sonnenlandpark ziehen jedes Jahr tausende Besucher an. Foto: Sonnenlandpark

Freizeitangebote sind wichtiger Wirtschaftsfaktor

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Die Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Südwestsachsen spielen im Jahr rund 350 Millionen Euro ein. Das hat eine Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer ergeben. Dabei geht es um weit mehr als nur die Umsätze aus den Eintrittspreisen. Auch das umliegende Gastgewerbe und der Einzelhandel profitieren zum Beispiel von Museen, Vergnügungsparks und Schmalspurbahnen.

Der Studie zufolge beziehen mehr als 9.000 Menschen in der Region ihr Einkommen aus der Kultur- und Freizeitwirtschaft. „Für die Querschnittsbranche gab es bisher kaum belastbares Zahlenmaterial“ sagt der Chef der Chemnitzer IHK, Hans-Joachim Wunderlich.

Beauftragt hat die IHK Chemnitz mit der Erarbeitung der Studie die dwif-Consulting GmbH aus München, die durch ihre Untersuchungen für das OSV-Tourismusbarometer auf langjährige Erfahrungen in der Freizeitwirtschaft zurückblicken kann. Grundlage für die Datenerhebung war die Befragung von 345 Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie 123 Großveranstaltungen in den Reisegebieten Erzgebirge, Vogtland, der Region Zwickau und der Stadt Chemnitz von Juni bis Juli 2019.

Der Untersuchung zufolge besuchen etwa 11 Millionen Gäste im Jahr die Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Kammerbezirk der IHK Chemnitz. Hinzu kommen weitere vier Millionen Besucher von Veranstaltungen.