• Auf diesem historischen Luftbild ist der mögliche Fundort analysiert worden. (Grafik: Fa. Luftbild Datenbank Würzburg)

  • Am Montag wurde damit begonnen, den Fundort freizulegen. (Fotos: Tino Plunert)

  • Die Bombe wird in zwei bis drei Metern Tiefe vermutet. (Fotos: Tino Plunert)

Fliegerbomben-Verdacht am Dresdner Messering NICHT bestätigt

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Dresden -

Der Fliegerbombenverdacht im Dresdner Ostragehege hat sich nicht bestätigt. Im Boden wurde am Montagnachmittag stattdessen ein größeres Wasserrohr mit Muffe entdeckt, teilte die Polizei mit. Die geplante Evakuierung von mehreren Stadtteilen wurde abgesagt. Ursprünglich sollten 15.700 Anwohner ihre Wohnungen räumen. Polizei, Feuerwehr und Stadt hatten eine der größten Evakuierungsaktionen geplant, nun wurde alles abgesagt.


Die ursprüngliche Meldung zu den Vorbereitungen


(Stand Montagmittag 15 Uhr - inzwischen überholt)

Wir haben alle wichtigen Informationen für Sie zusammengetragen:

Die Stadt hatte am 4. Oktober über den Fund im Ostragehege informiert. Bei Baugrundvorbereitungen auf dem Gelände am Messering hatte der sächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst möglicherweise unter eine asphaltierten Zufahrt eine Fliegerbombe gefunden. Eine abschließende Auswertung historischer Luftbilder erhärtete den Verdacht.

Die Fliegerbombe soll am Dienstag, 23. Oktober 2018, entschärft werden. 15.700 Anwohner in Übigau, Mickten und Pieschen müssen ihre Wohnungen an diesem Tag ab 07:00 Uhr morgens verlassen. Da ein genauer Zeitpunkt der Entschärfung nicht benannt werden kann, sind die betroffenen Anwohner gebeten, sich um eine Übernachtungsmöglichkeit von Dienstag auf Mittwoch zu bemühen. 

Die Informationen der Stadt Dresden sind auch hier zu finden.

Der Zeitplan

Montag, 22. Oktober:
Einsatzbeginn der Feuerwehr und Vorbereitung der Notunterkünfte. Die Zufahrt am Messering wird aufgefräst, um die Fliegerbombe freizulegen. Diese wird in zwei bis drei Metern tiefe vermutet. Die Sportschule im Ostragehege ist bereits geschlossen.

Dienstag, 23. Oktober:
Ab 7 Uhr sind die Notunterkünfte geöffnet. 08:00 Uhr wird das Evakuierungsgebiet geschlossen. Bis spätestens dahin sind alle Gebäude und Objekte zu verlassen. Öffentlicher und der privater Verkehr werden eingestellt. Das Evakuierungsgebiet wird kontrolliert. Ab 11 Uhr startet der Kampfmittelbeseitigungsdienst seine Arbeit.

Ansprechpartner in Pieschen: Sebastian Klemm, Telefon 0351-4885414.

Kindertageseinrichtungen

Die Eltern der betroffenen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden zeitnah per Elternbrief persönlich informiert. Die Einrichtungen werden am Dienstag, 23. Oktober, geschlossen sein. Optional auch am Mittwoch, 24. Oktober. Die Eltern werden gebeten, eine alternative Betreuung zu suchen. Wenn dies nicht möglich ist, muss der Bedarf einer Ersatzbetreuung bis Montag, 15. Oktober 2018 beim Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen gemeldet werden. Fällt die Betreuung aus, erhalten die Eltern eine Rückerstattung des Elternbeitrages für diesen Tag entsprechend der Beitragssatzung. Fragen zur Kindertagesbetreuung beantwortet der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen unter E-Mail: kindertageseinrichtungen@dresden.de oder Telefon 0351-4885131.

Schulen und Schulhorte

Betroffene Schulen und Horte im Evakuierungsgebiet werden am Dienstag, 23. Oktober geschlossen sein. Es finden kein Unterricht und keine Betreuung statt. Optional auch am Mittwoch, 24. Oktober. Die Schulleitungen sind über das Schulverwaltungsamt entsprechend informiert worden.

Pflegebedürftige Menschen
Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre pflegebedürftigen Angehörigen, die hier Hilfe benötigen und stellen Sie Unterkunft zur Verfügung. Bitten Sie Pflegedienste sowie gesetzliche Betreuer um Hilfe und Unterstützung. Pflegebedürftige Personen müssen im Zeitraum vom Montag, 22. Oktober 2018 bis Mittwoch, 24. Oktober 2018 alternative Unterkünfte finden. Die Landeshauptstadt Dresden kontaktiert aktuell die Pflegedienste sowie Pflegeheime und bittet um Unterstützung und Bereitstellung von Pflegekapazitäten für den genannten Zeitraum. Für den Notfall wird die Landeshauptstadt eine zentrale Unterbringung in einer Halle zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen in der Nähe des Evakuierungsgebietes bereitstellen. Hier wird es allerdings lediglich eine pflegerische Notversorgung geben. Weitere Informationen und Hilfe gibt es beim Sozialamt Dresden, Junghansstraße 2, 01277 Dresden, Sachgebiet, Offene Altenhilfe unter Telefon 0351-488 4800.

Firmen und Geschäfte

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden kontaktiert aktuell alle ihm bekannten Firmen telefonisch und per E-Mail. Ansprechpartner hier ist Kerstin Zimmermann, Abteilungsleiterin Wirtschaftsservice, Telefon 0351-4888720, E-Mail: Kzimmermann@dresden.de

Bürgertelefon
Ab Donnerstag, 18. Oktober 2018 wird ein Bürgertelefon eingerichtet. Zu erreichen ist es ab dem 18. Oktober unter der Telefonnummer 0351-4887666.

Bürgertelefon-Zeiten:
Donnerstag, 18. Oktober:                8 bis 18 Uhr    
Freitag, 19. Oktober:                       8 bis 18 Uhr  
Sonnabend, 20. Oktober:                9 bis 17 Uhr  
Sonntag, 21. Oktober:                     9 bis 17 Uhr  
Montag, 22. Oktober:                      8 bis 18 Uhr
Dienstag, 23. Oktober:                    6 Uhr bis Ende der Maßnahme, ggf. Mittwoch, 24. Oktober 

Wo sind Notunterkünfte?

Für alle, die selbstständig keine Ersatzunterkunft finden konnten, werden offizielle Notunterkünfte bereitgestellt. Diese sind ab  Dienstag, 23. Oktober, 7 Uhr, geöffnet. Es wird empfohlen, die der Wohnung nächstgelegene Notunterkunft aufzusuchen. Organisierte Sammeltransporte sind nicht vorgesehen.

Notunterkünfte:  
Ballsporthalle in der EnergieVerbund Arena, Magdeburger Straße 10, 01067 Dresden
Schulsporthalle Gymnasium Dreikönigschule, Alaunstraße 32, 01099 Dresden
Schulsporthalle 56. Oberschule „Am Trachenberg“, Aachener Straße 10, 01129 Dresden
Schulsporthalle Gymnasium Dresden-Cotta, Cossebauder Straße 35, 01157 Dresden

Notunterkunft speziell für pflege- und hilfsbedürftige Personen:  
Schulsporthalle Berufliches Schulzentrum für Gesundheit und Soziales, Döbelner Straße 8, 01129 Dresden    

Der Schul- und Vereinssport, der normalerweise in diesen Hallen stattfindet, fällt am 23. Oktober und optional am 24. Oktober ersatzlos aus.  

Hotel statt Turnhalle zur Fliegerbomben-Entschärfung
Dresdner Hotels bieten Evakuierten Unterschlupf zu Sonderpreisen


Für die rund 15 700 Anwohner des Evakuierungsgebietes der Fliegerbombe, die voraussichtlich am kommenden Dienstag, 23. Oktober 2018, entschärft wird, haben die Dresdner Hotels ein ganz besonderes Hilfsangebot vorbereitet: Die Evakuierten können in einem der 18 teilnehmenden Hotels mit drei, vier oder fünf Sternen zum Sonderpreis übernachten. Für Drei-Sterne-Hotels kostet die Nacht 29 Euro, für vier Sterne müssen 39 Euro und für fünf Sterne 49 Euro bezahlt werden. Die Preise verstehen sich pro Nacht im Doppelzimmer und inklusive Frühstück. Die Beherbergungssteuer muss im Hotel zusätzlich entrichtet werden, wird aber auf Antrag von der Stadt Dresden wieder zurück erstattet.

Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte, kann direkt bei den teilnehmenden Hotels unter dem Stichwort „Evakuierung 23.10.“ je nach Verfügbarkeit ein Zimmer buchen. Das Angebot ist gültig für alle Anwohner der evakuierten Stadtteile. Der Ausweis ist beim bei Check-in vorzuzeigen.

Teilnehmende Hotels:
bis 3 Sterne
-        Ibis Hotels Dresden (2x)
-        Achat Hotel
 
4 Sterne
-        Hotel Villa Loschwitz
-        Bülow Residenz
-        Hotel Schloss Eckberg
-        Ringhotel Alt Dresden
-        Hotel Elbflorenz
-        Wyndham Garden
-        Westin Bellevue
-        Best Western Macrander
-        Courtyard by Marriott
-        Radisson Parkhotel Radebeul
-        Pullman Newa
 
5 Sterne
-        Bülow Palais
-        Vienna House QF
-        Gewandhaus Hotel
-        Hyperion Hotel
-        Kempinski Taschenbergpalais

Welche Verkehrseinschränkungen gibt es?

Am Dienstag, 23. Oktober, ab 8 Uhr, gibt es ins Evakuierungsgebiet keine Zufahrt mehr, außer für Einsatzfahrzeuge. Ein Stadtplan, in dem das gesperrte Gebiet mit allen betroffenen Straßen abgebildet ist, ist veröffentlicht unter www.dresden.de/fliegerbombe. Der öffentliche Verkehr muss das Gebiet umfahren, empfohlen ist möglichst weiträumig. Auf die Sperrungen wird frühzeitig und bereits ab der Bundesautobahn hingewiesen. Die Verkehrseinschränkungen dauern mindestens bis zur Aufhebung des Sperrgebietes an.  

Betroffene Stadtteile:
Friedrichstadt (Stadtbezirksamt Altstadt)
Leipziger Vorstadt (Stadtbezirksamt Neustadt)
Pieschen-Süd (Stadtbezirksamt Pieschen)
Mickten (Stadtbezirksamt Pieschen) einschließlich Gemarkung Übigau

Linkselbische Verkehrseinschränkungen ab Dienstag, 23. Oktober, 8 Uhr:
Alle Straßen im und zum Ostra-Gehege sind gesperrt, insbesondere der Messering (nur hier bereits ab Montag, 22. Oktober, 10 Uhr), die Schlachthofstraße und die Pieschener Allee, inklusive Radwegen.  Offen bleiben für den Verkehr Hamburger Straße, Bremer Straße, Waltherstraße, Magdeburger Straße, Weißeritzstraße und Ostra-Ufer. Der linksseitige Elberadweg wird über die Weißeritzstraße, Friedrichstraße, Waltherstraße und Hamburger Straße umgeleitet. Alle Verkehrsteilnehmer sind hier um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gebeten.      

Rechtselbische Verkehrseinschränkungen ab Dienstag, 23. Oktober, 8 Uhr:
Alle Straßen im und zum Evakuierungsgebiet sind gesperrt. Für die Hauptstrecke Leipziger Straße ist eine Umleitung vorgesehen. Sie gilt in beiden Richtungen und führt über die Hainstraße, Hansastraße, Großenhainer Straße, Trachenberger Straße, Leisniger Straße und Wurzener Straße. Die Umleitung ist in stadtwärtiger Richtung mit U 10 und in landwärtiger Richtung mit U 7 beschildert. Die Lommatzscher Straße wird über die Bunsenstraße und über die Leipziger Straße geführt. Der rechtsseitige Elberadweg wird über die Uferstraße zur Hansastraße geleitet und folgt dann der genannten Umleitung, ebenfalls in beiden Richtungen. Alle Verkehrsteilnehmer sind hier um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gebeten.
 
Wo bekomme ich Auskunft zum Öffentlichen Personennahverkehr?

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG meldet Einschränkungen linkselbisch für die Straßenbahnlinie 10, wobei  das Städtische Klinikum Dresden Friedrichstadt stets erreichbar bleibt. Rechtselbisch sind für die Bahnlinien 4, 9 und 13 und die Buslinien 64, 72 und 79 Änderungen nötig.  

Montag, 22. Oktober, ab 11.00 Uhr:
Linie 10:        Fährt von Striesen kommend planmäßig über Hauptbahnhof bis Friedrichstraße und weiter zum ehemaligen Straßenbahnhof Waltherstraße. Vom ehemaligen Straßenbahnhof starten Busse als „EV10“ zur Messe Dresden.
 
Dienstag, 23. Oktober, ab 8.00 Uhr:
Linie 4:        Erhält eine geteilte Linienführung.
         I. Laubegast - Innenstadt - Mickten - Kaditz
II. Radebeul Ost – Radebeul-West - Weinböhla
Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt zwischen Altpieschen und Radebeul-Ost.

Dienstag, 23. Oktober, mit Beginn der Entschärfung (Zeitpunkt operativ):
Linie 4:        Bleibt bei einer geteilten Linienführung.
         I. Laubegast - Innenstadt - Anton/Leipziger Straße - Liststraße - Wilder Mann
II. Radebeul Ost - Radebeul-West - Weinböhla
Ersatzverkehr „EV4“ verkehrt mit Bussen zwischen Trachenberger Platz und Radebeul-Ost über Hubertusplatz, Industriestraße und S-Bahnhof Trachau.
Linie 9:        Verkehrt verkürzt ab Prohlis über Innenstadt, Anton/Leipziger Straße, Bahnhof Neustadt, List-straße zum Straßenbahnhof Trachenberge.
Linie 10:        Fährt von Striesen kommend planmäßig über Hauptbahnhof bis Friedrichstraße und weiter zum ehemaligen Straßenbahnhof Waltherstraße. Der Abschnitt zwischen Friedrichstraße und Messe Dresden kann auch nicht von Bussen bedient werden. Das Krankenhaus bleibt mit der Linie 10 stets erreichbar.

Linie 13:        Verkehrt verkürzt ab Prohlis über Straßburger Platz, Sachsenallee, Liststraße zum Straßenbahnhof Trachenberge.
Linie 64:        Fährt zwischen Trachenberger Straße und Lommatzscher Straße Umleitung über Hubertus-platz, Industriestraße, S-Bahnhof Trachau und Rankestraße.
Linie 72:        Fährt von Klotzsche kommend nur bis Riegelplatz in Kaditz.
Linie 79:        Verkehrt nicht.

Alle Linienumleitungen sind mindestens bis Mittwoch, 24. Oktober, 3.30 Uhr, geplant. Veränderungen, die sich aus dem Verlauf der Entschärfung ergeben, werden zeitnah kommuniziert. Fahrgäste können sich über die Verkehrssituation persönlich in allen DVB-Servicepunkten, telefonisch unter der DVB-Hotline 0351-8571011 oder im Internet unter www.dvb.de informieren. Noch schneller geht es über die DVB-Informationskanäle bei Twitter, Facebook und die mobile Handy-App m.dvb.de.

Hinweise des Flughafens Dresden International für Flugpassagiere
 
Im Zusammenhang mit der geplanten Entschärfung der Fliegerbombe sind Einschränkungen für den Flugverkehr grundsätzlich nicht auszuschließen. Ursächlich ist die ungünstige Lage des Bombenfundorts im An- bzw. Abflugbereich des Flughafens Dresden.
 
Passagiere, die am kommenden Dienstag oder Mittwoch fliegen möchten, werden gebeten, sich über eventuelle Flugänderungen bei ihrer Airline zu erkundigen.
Die Ankunfts- und Abflugzeiten finden Fluggäste auch auf www.dresden-airport.de. Aktuelle Auswirkungen auf den Flugbetrieb kommuniziert der Flughafen Dresden im Zeitraum der Bombenentschärfung über Twitter (@dresden_airport).
 

   


Im Mai war an der Löbtauer Straße eine Fliegerbombe teilweise detoniert. 9000 Menschen mussten damals ihre Wohnungen verlassen.

Was sollte man mitnehmen?

Wie ist die Wohnung zu verlassen?

Wie sonst auch, wenn man zum Einkaufen oder zur Arbeit geht: Licht und Geräte, wie Radio und Fernseher, ausschalten, Fenster bitte schließen, Wohnungstür abschließen.

Wohin mit Haustieren?

Wer Haustiere hat, sollte diese vor Verlassen der Wohnung ausreichend für die Zeit seiner Abwesenheit versorgen. Es gibt keinen Zutritt zum Evakuierungsgebiet, solange die Gefahr besteht. Zu beachten ist auch, dass Tiere nicht in die Notunterkünfte mitgebracht werden dürfen. Jeder sollte vorab selbstständig für eine alternative Unterbringung und Versorgung seines Tieres sorgen, wenn dessen Verbleib in der Wohnung während der Evakuierung nicht möglich ist.  

Was sollte man im Evakuierungsfall mitnehmen?

In das Notfallgepäck gehören zum Beispiel:
■ Ausweise, Krankenkassen-Chipkarte, wichtige persönliche Dokumente
■ persönliche Medikamente und Hygieneartikel, Brille
■ Geld, Geldkarte, Handy, persönliche Telefonnummern
■ Getränke und Verpflegung für mindestens zwölf Stunden
■ Decke oder Schlafsack, eventuell Isomatte, Kleidung nach
Witterung
■ Beschäftigungsmaterial, wie Zeitschriften, Bücher, Spiele,Radio oder Musikplayer mit Kopfhörern
■ Taschenlampe oder Stirnlampe
■ für Kinder zusätzlich Kuscheltier, Kissen, Spiele, Bücher, eventuell Süßigkeiten

Muss ich Auskunft zu meinem Aufenthalt geben?  

Beim Verlassen des Evakuierungsgebietes besteht keine behördliche Meldepflicht zum vorübergehenden Aufenthalt. Außerhalb des gesperrten Areals kann sich jeder frei bewegen, auch verreisen. Niemand darf jedoch zurück in die Gefahrenzone, solange die Sperrung gilt. Die Notunterkünfte sind ein Angebot, das genutzt werden kann, aber nicht muss. Auch dort erfolgt keinerlei Erfassung des Aufenthalts. Um Suchanfragen besorgter Angehöriger beim Bürgertelefon oder in den Notunterkünften zu vermeiden, ist es ratsam, dass jeder seine Familie individuell über seinen Verbleib in der Situation in Kenntnis setzt.

Betroffene Schulen und Kitas

Einschränkungen beim Flugverkehr

Im Zusammenhang mit der geplanten Entschärfung sind Einschränkungen für den Flugverkehr grundsätzlich nicht auszuschließen, teilte ein Flughafensprecher mit. Ursache ist die ungünstige Lage des Bombenfundorts im An- bzw. Abflugbereich des Flughafens Dresden.
 
Passagiere, die am kommenden Dienstag oder Mittwoch fliegen möchten, werden gebeten, sich über eventuelle Flugänderungen bei ihrer Airline zu erkundigen. Die Ankunfts- und Abflugzeiten finden Fluggäste auch auf www.dresden-airport.de.