Fliegerbombe in Zwenkau gesprengt

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In Zwenkau kann nun wieder der Alltag einkehren. Die Fliegerbombe wurde am späten Dienstagabend gegen 20 Uhr auf einem Feld westlich von Zwenkau kontrolliert gesprengt. Der 250-kg-Blingänger war dorthin abtransportiert worden. Die Entschärfung am Fundort im Großdeubener Weg war am Nachmittag abgebrochen worden. Der Zünder war nicht zu erreichen, sagte eine Polizeisprecherin.

Nach dem Abtransport war der Sperrbereich für Zwenkau aufgehoben worden. Für die zunächst geplante Entschärfung der Fliegerbombe vor Ort mussten etwa 7500 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Außerdem waren eine Kita, eine Schule sowie ein Altenpflegeheim und ein Krankenhaus von den Maßnahmen betroffen. "

Die Evakuierung verläuft planmäßig und reibungslos", sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen. Bereits in der Nacht auf Dienstag war mit der Räumung des Altenpflegeheims und der Klinik begonnen worden. In einem Umkreis von 1000 Metern rund um den Fundort der Bombe im Großdeubener Weg war ein Sperrkreis eingerichtet worden. Es durften keine Fahrzeuge oder Fußgänger in die Stadt.

Am Dienstag standen ab 7.00 Uhr für die Anwohner mehrere Notunterkünfte bereit. Sobald alle Anwohner in dem gefährdeten Gebiet ihre Wohnungen verlassen haben, sollte die Bombe gegen 13.00 Uhr entschärft werden.

Die Bombe war bei Baggerarbeiten auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses am Montagvormittag gefunden worden. Der Blindgänger müsse vor Ort entschärft werden. "Wir befinden uns mitten in einem Wohngebiet, da kann nicht gesprengt werden", sagte die Sprecherin. Für die betroffenen Anwohner hatte die Stadt ein Bürgertelefon eingerichtet.

Update zur #Fliegerbombe in #Zwenkau - Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, an das sich Betroffene telefonisch wenden können >> ☎ 034203 50999

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) 26. November 2018

Auf folgender Karte sind der Evakuierungsbereich in #Zwenkau und die Notunterkünfte markiert. Die Karte wird fortlaufend aktualisiert. #Fliegerbombe https://t.co/2ZU6BYt4LB

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) 27. November 2018