Entwarnung: Fliegerbombe in Leipzig entschärft

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Entwarnung in Eutritzsch: Die 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe konnte erfolgreich entschärft werden. Der Sperrkreis wurde aufgehoben. Die Anwohner können wieder in ihre Häuser zurückkehren, das sagte uns Feuerwehrsprecher Torsten Kolbe. 

Die Entschärfung dauerte knapp zwei Stunden, weil der Zünder leicht beschädigt war. Im Raum stand auch, die Bombe kontrolliert zu sprengen, sollte sie nicht entschärft werden können. 

Etwa 640 Menschen mussten bei den Evakuierungsmaßnahmen in Sicherheit gebracht werden. Zuvor war ein Sperrkreis von 600 Metern eingerichtet worden. 

Auch der Zugverkehr war von den Maßnahmen betroffen, weil im Sperrkreis einige Bahngleise in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof liegen. 

Den genauen Ablauf der Evakuierung und Entschärfung lesen Sie bei uns im Ticker unter diesem Artikel. 

Update 16:18 Uhr

Nach der erfolgreichen Entschärfung soll nun auch der Bahnverkehr wieder anlaufen. Es werde aber noch Rückstau geben, sagte eine Bahn-Sprecherin. Ab 14.00 konnte der Hauptbahnhof nicht angefahren werden. Im Fernverkehr waren vier Verbindungen betroffen, der geplante Halt am Hauptbahnhof Leipzig entfiel. Im Regionalverkehr kam es bereits am Mittag zu erheblichen Einschränkungen.

Update 15:52 Uhr

Es gibt Entwarnung. Die Weltkriegsbombe konnte erfolgreich entschärft werden. Das sagte uns Feuerwehrsprecher Torsten Kolbe. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Die Anwohner dürfen ab sofort in ihre Häuser zurückkehren. 

Update 14:31

Wegen der Bombenentschärfung kommt es zu Einschränkungen im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn. Laut einer Sprecherin wird der Hauptbahnhof bis voraussichtlich 16 Uhr nicht angefahren.

Im Fernverkehr sind vier Verbindungen betroffen, der geplante Halt am Hauptbahnhof Leipzig entfällt.

Update 14:19 Uhr

Die Entschärfung der Bombe hat nun begonnen, teilte die Polizei auf Twitter mit. 

Die Entschärfung der #Bombe in #Leipzig hat nun begonnen.

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) November 23, 2021

Update 13:30 Uhr

Die Evakuierung ist so gut wie abgeschlossen. Demnächst kann mit der Entschärfung begonnen werden.

🔴 Update

Durch die gute Mitarbeit aller kommt die Evakuierung schnell voran. Als nächstes beginnt der Sprengmeister mit seiner Arbeit. Wir berichten weiter über den aktuellen Stand.

— Feuerwehr Leipzig (@Feuerwehr_LE) 23. November 2021

Update 12:49 Uhr

Nun ist der finale Zeitplan bekannt gegeben worden. Die Entschärfung soll gegen 14 Uhr beginnen. Sollte die Fliegerbombe bis 16 Uhr nicht entschärft werden können, wird sie gesprengt. Gegen 17 Uhr sollen die Anwohner dann wieder zurück in ihre Wohnungen können.

Update 12:25 Uhr

Es laufen weiterhin die Evakuierungsmaßnahmen. Straßen wurden gesperrt. Die Entschärfung wird nun doch erst später beginnen, sobald alle Menschen in Sicherheit gebracht wurden. Laut Branddirektion-Sprecher Torsten Kolbe wird auch eine möglich Sprengung vorbereitet, für den Fall, dass sich die Fliegerbombe nicht entschärfen lässt.

🔴 Update

Durch die gute Mitarbeit aller kommt die Evakuierung schnell voran. Als nächstes beginnt der Sprengmeister mit seiner Arbeit. Wir berichten weiter über den aktuellen Stand.

— Feuerwehr Leipzig (@Feuerwehr_LE) November 23, 2021

Update 11:36 Uhr

Die Zeitplan wurde noch einmal korrigiert. Wie uns der Sprecher der Branddirektion, Torsten Kolbe, gesagt hat, wird die Entschärfung der Bombe wahrscheinlich gegen 12:30 Uhr beginnen.

Update 11:16 Uhr

Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass es ab 14 Uhr zu Einschränkungen am Hauptbahnhof kommen wird. Züge des Fernverkehrs halten dann nicht mehr in Leipzig, hat die Bahn mitgeteilt. Aktuelle Informationen zu den Reiseverbindung können hier eingesehen werden.

Update 11:04 Uhr

Die Evakuierung beginnt in diesen Minuten. Erst wenn alle Menschen den Sperrkreis verlassen haben, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen. Es wird damit gerechnet dass es zwischen 14 und 16 Uhr soweit sein wird. 

Personen, die in Quarantäne sind, hat die Feuerwehr aufgefordert, nicht selbst das Haus zu verlassen, sondern erst über das Bürgertelefon Bescheid geben.

2/2
Personen mit COVID19 melden sich bitte beim Bürgertelefon 0341/123 und verlassen nicht ihre Wohnungen. Für die betroffenen Personen wird eine Abholung organisiert.

— Feuerwehr Leipzig (@Feuerwehr_LE) November 23, 2021

Update 10:45 Uhr

Neben den Sprengmeistern sind Polizisten sowie Mitarbeiter von Ordnungsamt, Gesundheitsamt und der Feuerwehr vor Ort. Die überprüfen, ob alle Einwohner die Sperrzone verlassen haben. Erst wenn diese menschenleer ist, können die Experten vom Kampfmittelräumdienst mit ihrer Arbeit beginnen.

Hilfebedürftige Menschen werden durch den jeweiligen Pflegedienst betreut. Der regelt den Transport und die Unterbringung während der Evakuierung.

Update 10:35 Uhr

Die Feuerwehr hat nun die genaue Anzahl der betroffenen Anwohner mitgeteilt. 641 Menschen müssen evakuiert werden. Zunächst war man von etwa 1.000 Betroffenen ausgegangen. 

Die zentrale Notunterkunft ist im Leibniz-Gymnasium am Nordplatz 13. Dort werden die Personen auch verpflegt und betreut. Für Betroffene, die in Quarantäne sind, gibt es eine Notunterkunft in der Grundschule Portitz am Göbschelwitzer Weg 1. In den Unterkünften gilt Maskenpflicht.

Update 10:05 Uhr

Die Vorbereitungen für die Evakuierung der etwa 1.000 Menschen im Sperrkreis hat begonnen. Die Feuerwehr stellt zwei Notunterkünfte zur Verfügung.

🔴 Update

Wir planen im Moment die weiteren Maßnahmen. Es werden gerade 2 Unterkünfte eingerichtet sowie die Evakuierung des betroffenen Bereichs vorbereitet.

Genaueres folgt in Kürze.

— Feuerwehr Leipzig (@Feuerwehr_LE) November 23, 2021