Feuerwehr­ge­werkschaft gründet Ortsgruppe

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Bei der Dresdner Feuer­wehr herrscht nach Angaben der Deutschen Feuwehr­ge­werk­schaft Unmut wegen der Arbeits­be­las­tung und Bezah­lung. Die Gewerk­schaft DFeuG will deshalb eine Ortsgruppe in Dresden gründen. Man wolle sich für die Wieder­ein­füh­rung von Urlaubs- und Weihnachts­geld stark machen.

Zudem geht es der Gewerk­schaft um die Beset­zung und Bezah­lung in der Leitstelle in Übigau. Neue Mitar­beiter aus den Landkreisen verdienen bis zu 1.000 Euro weniger, hieß es.

Aller­dings sind die Gehälter der neuen Mitar­beiter in einer Zweck­ver­ein­ba­rungen mit den Landkreisen geregelt. Die Stadt zahlt den neuen Leitstel­len­mit­ar­bei­tern darüber­hinaus einen Zuschlag. Sind die notwen­digen Quali­fi­ka­tionen vorhanden, ist ein Aufstieg in höhere Gehalts­klassen möglich.

11 zusätz­liche Stellen für Fortbil­dungen

Feuer­wehr-Chef Andreas Rümpel sagte unserem Sender: "Um die neuen Mitar­beiter der Leitstelle fortzu­bilden und zusätz­liche Quali­fi­ka­tionen zu ermög­li­chen, wurden elf neue Stellen geschaffen." Weiterhin führte der Amtsleiter des Brand- und Katastro­phen­schutz Amtes aus: "Für die Fortbil­dung der neuen Kollegen müssen an der Landes­feu­er­wehr­schule genügend Plätze zur Verfü­gung stehen. Zudem muss der Dienst in der Leistelle abgesi­chert sein."

Die Feuer­wehr­ge­werk­schaft hatte in den vergan­genen Monaten bereits in Leipzig mehrfach Demons­tra­tionen wegen der Perso­nalnot organi­siert. In Dresden sei die Situa­tion aber deutlich besser, so ein Gewerk­schafts­ver­treter. Bundes­weit sind in der Gewerk­schaft DFeuG rund 3.400 Feuer­wehr­leute organi­siert.