• Foto: Roland Halkasch

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Fahrradclub fordert Tempo 30 für Dresden

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Nach dem tödlichen Radunfall am Freitag auf der Reicker Straße fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in der Stadt und ein stärkeres Engagement der Polizei. Es müsse intensivere Polizeikontrollen geben, die das Ziel haben, die vorhandene gesellschaftliche Akzeptanz vom Rasen, knappem Überholen, gefährlichem Falschparken usw. verschwinden zu lassen, so Nils Larsen vom ADFC Dresden e.V.

Im Fall der getöteten Radfahrerin in Reick hätte der im Radverkehrskonzept geplante Radfahrstreifen an der Reicker Straße den tödlichen Unfall womöglich verhindern können. Mit dem im Radverkehrskonzept vorgesehenen Radweg wäre kein Platz mehr für waghalsige und bereits heute per Überholverbot untersagte Überholvorgänge gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter.

An der Unfallstelle soll ein komplett weiß gefärbtes Fahrrad an die Verstorbene erinnern. Viele Dresdner haben Anteil genommen. Es wurden Blumen und Kerzen aufgestellt.

2019 sind in Dresden vier Radfahrer beim Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug ums Leben gekommen. In den beiden Jahren davor war jeweils ein Mensch bei einem Radunfall getötet worden.

Die komplette Pressemitteilung des ADFC Dresden finden Sie hier