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Fahrgastverband fordert harte Konsequenzen für betrunkenen Lokführer

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Ein völlig betrunkener ICE-Lokführer ist auf dem Weg nach Leipzig mit fast 2,5 Promille an Wittenberg vorbeigerasucht - wir haben darüber berichtet. Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert jetzt harte Konsequenzen für den Betroffenen.

Wer so erwischt werde, sei längste Zeit seines Lebens Lokführer gewesen, sagte ProBahn-Sprecher Karl-Peter Naumann. So etwas dürfe nicht vorkommen.

Nach Angaben der Bahn wurde der Triebfahrzeugschein des Lokführers eingezogen und dem Eisenbahnbundesamt übergeben. Über strafrechtliche und arbeitsrechtliche Folgen könne erst nach Abschluss der Ermittlungen durch die Bundespolizei entschieden werden. Ständige Kontrollen seien aber nicht möglich. Das Unternehmen vertraue darauf, dass sich die Beschäftigten an das Regelwerk halten.