Exotische Neuzugänge im Leipziger Zoo - Weißrüssel-Nasenbären ziehen ein

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Nach einmonatiger Quarantäne sind elf Weißrüssel-Nasenbären in die Erlebniswelt Südamerika des Leipziger Zoo eingezogen. «Was lange währt, wird endlich gut», teilte der Direktor des Tierparks, Jörg Junhold, am Dienstag mit. Der Neuzugang aus Guatemala - zehn Weibchen und ein Männchen - soll sich dort nun langsam eingewöhnen. «Mit den pelzigen Raubtieren haben wir nun ein reges Treiben in der Themenwelt Südamerika – und unsere Besucher immer etwas zu sehen», sagte Junhold. Die Tiere sind den Angaben nach zwischen drei und fünf Jahre alt und phasenweise für Besucher zu sehen - sie könnten sich drinnen oder draußen aufhalten. Der Zoo plant mit ihnen eine nachhaltige Zucht. 

Bei den australischen Quolls (Beutelmardern) gehört der Tierpark laut Junhold bereits zu den erfolgreichsten Zuchtstätten Europas. Im Sommer kamen allein 30 Jungtiere bei den Tüpfelbeutelmardern dazu, von drei Müttern. Bisher waren die Kleinen im Beutel der Mütter verborgen. «Mit etwas Glück, Geduld und Ruhe sind sie jetzt auch für Besucher sichtbar.» (dpa)