• Diana Rudolph und Dominik Leistner mit den kuscheligen Notfallhelfern an der Rettungswache Aue-Bad Schlema.

Erzgebirgs-Johanniter bekommen Kuscheltier-Spende

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Um bei Notfällen mit Kindern besser aufgestellt zu sein, bekommen die Erzgebirgs-Johanniter Unterstützung von der Deutschen Teddy-Stiftung. Am Freitag wurden in der Rettungswache in Aue-Bad Schlema große Kuscheltiere übergeben.

Nach eigenen Angaben gab es für den Johanniter-Kreisverband Erzgebirge vergangenes Jahr über 270 Einsätze mit Kindernotfällen. Ein Teddy in der Hand der Einsatzkräfte nehme auch von ihnen viel Druck und öffne den Zugang zum Kind, hieß es. Gerade in der Phase des "Fremdelns" erzähle der kleine Patient nicht dem fremden Arzt, wohl aber dem Teddy, wo es denn wehtut. Stofftiere seien für kleine Kinder nicht nur Spielzeug, sondern wichtiger Trost. Deshalb freuen sich die Johanniter auch immer über Kuscheltier-Spenden.

Das Ziel der deutschen Teddy-Stiftung ist Rettungsfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei, Feuerwehrfahrzeuge und die Ambulanzen von Krankenhäusern mit Teddybären auszustatten, die dann an Kinder verteilt werden können.