Erste Zeugenaussage im Mordfall Wunderlich

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  • Der angeklagte Helmut S. sitzt nach einem Schlag­an­fall im Rollstuhl. (c) Ralph Köhler

Zwickau -Am zweiten Prozesstag im Mordfall Heike Wunder­lich hat ein ehema­liger NVA-Soldat am Freitag geschil­dert, wie er die tote junge Frau gefunden hatte. Eigent­lich habe er nur an einem Parkplatz austreten wollen, als er das Moped der 18-Jährigen sah. Daneben lag die nackte Leiche.

Das Opfer war am 9. April 1987 sexuell missbraucht und ermordet worden. Angeklagt ist ein 61 Jahre alter Mann aus Gera. Der Frührentner äußerte sich bislang nicht zu den Tatvor­würfen.