Erneut Schockanrufe im Erzgebirgskreis

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Der Chemnitzer Polizei, die auch für den Erzgebirgskreis zuständig ist, wurden am Donnerstag wieder mehrere Schockanrufe gemeldet. Neben Chemnitz und Burgstädt wurden auch Fälle aus Drebach, Thalheim und Thum bekannt.

Schlimm ging der Fall einer 93-Jährigen aus Burgstädt aus. Sie wurde von einem vermeintlichen Professor angerufen. Er gaukelte ihr vor, dass ein Angehöriger der Rentnerin auf der Intensivstation liege. Für die Behandlung benötige man teure Medikamente. Den Betrag von mehreren zehntausend Euro könne die Frau, so der Anrufer, über die Krankenkasse abrechnen lassen.

Letztendlich übergab die Seniorin einem unbekannten Kurier mehrere tausend Euro. Sie beschrieb ihn als 30 bis 35 Jahre alt, schlank und etwa 1,65 Meter groß. Er trug einen schwarzen Anorak.