• Rico Einenkel (l) und Sebas­tian Seidel vor wenigen Tagen in Chemnitz. Foto: Sebas­tian Willnow/dpa

ECHO 2017: Stereoact geht leer aus

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Es hat nicht sollen sein: Stereoact aus dem Erzge­birge konnte beim ECHO 2017 in Berlin keinen der begehrten Musik­preise gewinnen.

Dabei waren Rick und Rixx für gleich drei ECHOS nominiert. Mit „Die immer lacht“ für den "Hit des Jahres". Und in den Katego­rien "Newcomer national" und "Dance national".

Udo Lindenberg war der große Gewinner des Abends. Der Altrocker bekam gleich drei Preise. Neben dem Produzentenpreis wurde er in den wichtigen Kategorien «Künstler Pop national» und «Album des Jahres» ausgezeichnet.

Marius Müller-Westernhagen (68) wurde für sein Lebenswerk geehrt und wandte sich mit politischen Worten ans Publikum: «Widerstand ist wertvoller als Duckmäusertum», sagte er - und spielte zum Abschluss der Gala seinen Hit «Freiheit».

Mehrere Preisträger glänzten allerdings mit Abwesenheit: Rapper Drake, der mit «One Dance» den wichtigen Preis für den Hit des Jahres bekam sowie Andreas Gabalier, der mit seinem «MTV Unplugged»-Album in der Kategorie Volkstümliche Musik geehrt wurde. Warum die US-Rocker Metallica und die australische Sängerin Sia, die ebenfalls Echos gewannen, in der Show nicht mal genannt wurden, blieb so manchem Zuschauer ein Rätsel.

Im Fernsehen übertragen wird die Echo-Gala Freitag­abend auf VOX.