• Dynanmo-Coach Alexander Schmidt erwartet eine heißen Fight in Regensburg

Dynamo will in Regensburg nachlegen

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Dynamo Dresdens Trainer Alexander Schmidt sieht im nächsten Gegner Jahn Regensburg ein Vorbild für den eingeschlagenen Weg beim sächsischen Fußball-Zweitligisten. «Regensburg hat unsere Philosophie auch im Herzen. Eine der Stärken ist das Mentale und die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir sind aber erst am Anfang des Weges und bauen das auf», erklärte der 53-Jährige auf der Pressekonferenz vor der Partie beim Tabellenvierten der 2. Bundesliga.

In den vergangenen Wochen hatte Dynamos Coach vor allem den «letzten Willen» etwas vermisst. Erst beim Sieg gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Sonntag, der eine Serie von fünf Niederlagen hintereinander beendete, sei dieser wieder spürbar gewesen. «Morgen müssen wir vom Anpfiff, notfalls bis zur 98. Minute, jeden Zweikampf mit 100 Prozent Intensität führen. Wir brauchen eine brutale Energie. Dann werden wir dem Jahn einen heißen Fight liefern», erklärte Schmidt.

Auch Abwehrspieler Michael Sollbauer spricht vor der Partie am Freitag mit Blick auf die starke Offensive der Regensburger von einer «Standortbestimmung». Denn mit 30 Toren stellen die Oberpfälzer den drittbesten Angriff der 2. Liga. «Wir werden heiß in jeden Zweikampf gehen und sie weit weg von unserem Tor halten», kündigte der 31-jährige Österreicher an.

Dabei könnte auch Chris Löwe wieder helfen. Der Außenverteidiger hat nach seiner Corona-Erkrankung wieder voll trainiert. Sebastian Mai ist nach überstandener Angina noch nicht so weit.
Dazu sind Luca Herrmann und Kevin Ehlers kurzfristig ausgefallen. Sie sind positiv auf Corona getestet worden.
Außerdem fehlen die Langzeitverletzten Panagiotis Vlachodimos, Tim Knipping und Patrick Wiegers (alle Kreuzbandriss).