Dynamo heiß auf Sachsenderby gegen Aue

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Die Kulisse wird spektakulär und auf dem Rasen erwartet die Fans ein verbissener Kampf um jeden Zentimeter. Weder für Dynamo Dresden noch für Erzgebirge Aue ist das Sachsenderby in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag (13.30 Uhr) ein Spiel wie jedes andere. «Man muss schon taub und blind sein, um hier nicht mitzubekommen, wie wichtig das ist», sagte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski am Freitag. Sein Auer Amtskollege Dirk Schuster warnte schon: «Wir werden Dynamo einen großen Kampf liefern.»

Mit mehr als 30 000 Fans wird das Rudolf-Harbig-Stadion ausverkauft sein. In Bezug auf das neuartige Coronavirus verbreitete Dynamo am Freitag noch einmal Verhaltensregeln: Hände waschen gerne, Händeschütteln nicht. Zudem werden die Sanitäranlagen häufiger gereinigt.

Auf dem Platz dürfte es dagegen schmutzig werden. Am meisten steht für Dynamo auf dem Spiel. Nach dem Erfolg in Regensburg will das Schlusslicht mit einem weiteren Sieg erstmals seit dem 14. Spieltag die Rote Laterne abgeben. «Der Sieg in Regensburg hat uns die Hoffnung zurückgebracht. Jetzt ist alles wieder gelöster und der Schritt zu dem Nichtabstiegsplatz ist plötzlich wieder kleiner geworden», erklärte Marco Hartmann. Allerdings kassierte Dresden im eigenen Stadion zuletzt zwei Niederlagen nacheinander.

Tore im Sachsenderby sind fast garantiert. In den vergangenen 25 Derbys gab es nur ein 0:0. In den über 90 Duellen fielen im Schnitt drei Tore pro Spiel. Bei Derbys im eigenen Stadion ist Dresden mit bisher 28 Siegen klar im Vorteil, aber Aue verlor nur eins der vergangenen fünf Spiele in Dresden.

Audio:

Marco Hartmann vor dem Sachsenderby gegen Aue