Dynamo: Geisterspiele als letztes Mittel

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Für Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden stellen Geisterspiele aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Krise nur die letzte mögliche Lösung dar. «Weil wir unseren Sport doch gerade deshalb ausüben, um Wochenende für Wochenende Tausende Menschen in unseren Stadien zu begeistern», sagte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born in einer Vereinsmitteilung am Montag und ergänzte: «Es gibt nach wie vor keinen sachlichen Grund zur Panik, aber die Situation ist ganz offensichtlich schwierig.»

Es gehe «um die Gesundheit von Menschen, daher muss der Fußball selbstverständlich auch mit sinnvollen und verhältnismäßigen Maßnahmen seinen Teil dazu beitragen, wenn es dem Wohl unserer Gesellschaft dient», betonte Born und bezeichnete den Umgang mit dem Coronavirus als «komplex».

Der sächsische Club beobachte die aktuelle Lage und befindet sich auch mit den Gesundheitsbehörden in Dresden im ständigen Austausch. Unklar ist noch, ob das Ligaspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96 unter Ausschluss der Fans stattfinden wird. «Sobald wir konkrete Informationen aus Hannover erhalten, werden wir diese kommunizieren», sagte Born: «Fakt ist auch: Finanzielle Auswirkungen, die beispielsweise durch Spiele ohne Zuschauer entstehen würden, müssen individuell von den jeweiligen Clubs getragen werden.» (dpa)