Dynamo feiert Heimsieg gegen Bochum

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In seinem 100. Spiel als Trainer von Dynamo Dresden hat Uwe Neuhaus ein glückliches Händchen bewiesen und beim 2:0 (1:0)-Erfolg vor 24 097 Zuschauern im heimischen DDV-Stadion gegen den VfL Bochum auf das richtige Personal gesetzt.

Der 58-Jährige nahm im Vergleich zur Niederlage der Vorwoche drei Veränderungen vor. Jannik Müller ersetzte den gesperrten Florian Ballas in der Innenverteidigung, Niklas Kreuzer startete für Paul Seguin auf der Position des Rechtsverteidigers. Beide werden aber nächste Woche bereits wieder fehlen, sie kassierten jeweils ihre fünfte Gelbe Karte. Aias Aosman rückte zudem für Peniel Mlapa ins Team, wodurch Neuhaus von zwei Spitzen zurück auf das bewährte 4-3-3-System rotierte.

Vor allem die Wechsel zu Kreuzer und Aosman sollten sich in diesem Kellerduell schnell bezahlt machen. Kreuzer begann mit viel Tempo über die rechte Seite und bediente Aosman im Strafraum, wo der Deutsch-Syrer von Anthony Losilla zu Fall gebracht wurde. Lucas Röser (3./Foulelfmeter) mit seinem siebten Saisontreffer und Moussa Koné erzielten die Tore für Dynamo, wodurch die Sachsen nun mit drei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang auf Platz zwölf der Zweitliga-Tabelle rutschen.

Die frühe Führung sorgte für Sicherheit bei den Hausherren, Dresden provozierte immer wieder Fehler im Bochumer Aufbauspiel. Die Gäste blieben über die ersten 45 Minuten ungefährlich und hatten ihrerseits Glück, dass Dynamo zu wenig aus seiner Überlegenheit machte.

Denn aussichtsreiche Kontergelegenheiten scheiterten zumeist am letzten Pass. Und so hatten die Sachsen kurz vor der Pause eine kleine Druckphase der Westfalen zu überstehen, Torwart Markus Schubert rettete in höchster Not.

Doch auch nach der Pause agierte Bochum mit mehr Druck, drängte auf den Ausgleich. Dresden agierte plötzlich überraschend unsicher, konnte sich nicht aus der Umklammerung befreien. Torraumszenen blieben dennoch Mangelware.

Das Spiel lebte bis zum Treffer von Koné - der 21-Jährige wurde in der 74. Spielminute für Sascha Horvath eingewechselt - vor allem von der Spannung, weil beiden Mannschaften die Niederlagenserie der vergangenen Wochen anzumerken war. In der 89. Minute war der Neuzugang von Heise dann zur Stelle. Nur eine Minute zuvor rettete Schubert gegen Johannes Wurtz in höchster Not.

Audio:

Aias Aosman hat den Elfmeter rausgeholt

Torschütze Lucas Röser

Torhüter Markus Schubert hielt die Null gegen Bochum

Abwehrspieler Niklas Kreuzer

Trainer Uwe Neuhaus nach dem Sieg gegen Bochum